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nicht etwa Andere, vermöge besonderer Contracte, seine Verbind-
lichkeit in dieser Rücksicht übernommen haben. In diesem Falle
wird aber dennoch die Königl. Hansvogtey sich an den Besißer des
wegepflichtigen Landes halten, wohingegen diesem der Regreß an
Beikommende vorbehalten bleibt.
Uebrigens wird der Billigkeit gemäß, dahin gesehen werden,
daß Landbesißern, die keine Pferde und Wagen halten und folglich
keine Spanndienste leisten können, solche Wegestrecken zugetheilt
werden, die durch bloße Handdienste in Stand zu seßen und zu
unterhalten sind.
Wornach Alle, die es angeht, sich gebührend zu achten haben.
Auf dem Königl. Amthause vor Flensburg, den d. W. Juli 1816.
Fr.. Johannsen.
Da zwischen den Harden über das Bonitäts-Verhältniß,
welches auf den Nebenlandstraßen und Stadtwegen zu be-
obachten sey , Irrungen entstanden, so wurde darüber fol-
gendes Normal-Verhältniß festgesetzt.
m) In Anleitung der im Amte Flensburg vorzunehmenden neuen
Wege-Vertheilung, bezenge ich auf Verlangen der Flensburger Haus-
vogtey hiemittelst, das ich die verordnungsmäßige Verfertiauug und
Unterhaltung Einer Ruthe Weges, nach Durchschuitt gerechnet , der
Verfertigung und Unterhaltung Zweyer Ruthen Weges auf Land-
straßen die durch Heidegründe führen, gleich schäße. So würde na-
mentlich Eine Ruthe auf der Landstraße von Flensburg nach Cappeln,
im Durchschnitt gerechnet, Zweyen Ruthen auf der Laudstraße von
Flensburg nach Eckernförde, Husum, Bredstedt, Leck, Tondern und
Gravenstein gleich seyn.
Ein ähnliches Verhältniß dürfte in Ansehung der Nebenwege im
Allgemeinen angenommen werden können.
Oberlandweginsvectorat zu Fauerwraa , d. 19. Novbr. 1816.
G. y. Krogh.
») An das Flensburger Amthaus.
Namens Sr. Königl. Majestät.
Auf Veranlassung dex Gesuche des Eingesessenen Claus Peters
en zu Osterholnm Namens. sämmtlicher Mohrkirchner Unters
gehörigen der Nye:Harde und des Peter Qßen zu Eggebeck, im Na-
men aller Mohrkirchner Untergehörigen der Uggelharde, Amts

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