Full text: Staatsbürgerliches Magazin mit besonderer Rücksicht auf die Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg (Zweiter Band)

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2) die allgemeinen Hauptstraßen sollen, innerhalb der 
Parallel -Linie, nach dem verschiedenen Lokal, 2 bis 
22 Ruthen, ohne die Gräben, breit seyn, 
b) die besondern Nebenlandstraßen sollen, innerhalb der 
Parallel-Linie, nach dem verschiedenen Lokal, 43 bis 
2 Ruthen, ohne die Gräben, breit seyn. 
c) die einzelnen Stadtwege sollen, nach den Umständen, 
mit den Nebenlandstraßen eine gleiche Breite haben 
(W. V. $§. 1 u. 20). 
B. Die Privatwege. 
Selbige sind entweder bedingtes oder unbedingtes Privat- 
Eigenthum, und haben ihre Nothwendigkeit, Nützlichkeit und 
Annehmlichkeit zunächst in dem allgemeinen Zwecke der Kirch- 
spiele, in den besondern der Dörfer und in den einzelnen 
der Landbesitzer. Dazu gehören: 
a) die Allgemeinen von jeder Commüne nach Kirchen 
und Mühlen: Kirchen- und Mühlenwege eine 
Ruthe breit. 
) 
die Besondern zwischen den Dörfern und adeligen 
Gütern #c.: Dorfs- und Gutswegez; eine Ruthe 
breit. 
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C) 
die Einzelnen nach Ländereien, Hölzungen und 
Mooren: Feldwege; von beliebiger Breite. (W. V. 
§. 1. verglichen mit der Einkoppelungs „Verordnung 
vom 26, Jan. 4770 und der Circulair-Verfügung 
über die Anlegung neuer Wege vom 7. Dec. 1846.) 
III. Ueber die Distrikte für die Wegepolizei. 
. Die Wegepolizei-Administration im Herzogthum Schles- 
wig ist, in soweit das politische unt. technische vereinigt ist, 
in mehrere Kreise, aber wegen der verschiedenen Jurisdiction
	        

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