Volltext: Staatsbürgerliches Magazin mit besonderer Rücksicht auf die Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg (Zweiter Band)

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den und Landschasften kommen; burch die ganze 
Breite des Anits gehen, und unmittelbar nach 
der Stadt führen, z. B. der von mehreren Koe- 
gen, der Wieding- und Karr= Harde kommende, 
durch die Wies- Harde gehende und unmittelbar 
nach Flensburg führende friesische Weg. 
Da dieser Weg die ganze Breite des Herzoga 
thums ausmacht, und in der Stadt Flensburg 
ein besonderes Thor hat; so muß dieser Weg wohl 
zu den Nebenlandstraßen gehören. 
r) zur dritten Klasse, die Einzelnen Wege, die Stadt- 
wege, gemeine oder Commünewege. 
Stadtwege, als solche, werden in der Verordnung frei- 
lich nicht besonders genannt; aber es scheinen doch, der Nax 
tur der Sache nach, die Hardes- und Kirchspielswege, 
oder die Gemeinen-Wege darunter .verstanden werden zu 
müssen. Denn die von den adeligen Gütern, Landsiellen, 
Dörfern, Kirchspielen, Landschaften und Harden, vermittelt 
durch Landstraßen, nach Städten und Flecken führenden 
Wege sollten wohl, als solche, und so lange sie nicht in eine 
Haupt- oder Nebenlandsträße eingehen, Stadt wege heißen. 
Zu den Stadtwegen könnten daher. gerechnet werden- 
1) die Hardeswe‘g e. Dâhin würden dann gehören: die 
von auswärtigen Harden und Landschaften kommenden, 
durch hiesige Harden gehenden, mittelbar nach 
Städten und Flecken führenden Wege ~ bis felbige 
in eine Haupt- oder Lebenlandstraße einfallen; z. B. 
*) der von der Landschaft Stapelholm und Treya- 
Harde kommende, durch einen Theil der Uggel- 
Harde gehende, unweit Okversee in die Haupt-
	        

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