rer 611 L
Publicums — denn sie siud, wenn selbige allenthalben die
verhältnißmäßige Breite und Güte, und die erforderlichen
Siehlen und Brücken haben, die wirksamsten Mittel, den in-
ländischen Handel zu beleben, dem Landbau, den Fabriken und
Manufakturen aufzuhelfen, und überhaupt die Cultur und
die Wohlhabenheit eines Volks zu befördern; sie vermindern
die Kosten des Transports und gewähren den Posten, Fracht-
und Fuhrleuten wie den Reisenden zu jeder Jahreszeit eine
leichte, sichere und bequeme Beförderung. (W. V. Einleitung,
. 1, 2 14 u. 17. ~ Oeffeutlicher Befehl, Gottorf, d. 2.
Juli 1813.)
II. \ Charakteristik der verschiedenartigen Wege nach
ihrer Bestimmung.
Die Wegeverordnung unterscheidet ganz bestimmt die
öffentlichen und Privatwege von einander.
Zu den öffentlichen Wegen gehören alle diejenigen,
welche nach Städten und Flecken führen, zu
den Privatwegen hingegen alle diejenigen, welche nur
nach Kirchdörfern, adeligen Gütern, Dörfern, Mühlen und
Feldern führen.
A. Die öffentlichen Wege haben in der Verord-
nung einen verschiedenen Werth, und werden auch, wenn
gleich nicht immer mit denselben Bestimmungen, nach dieser
Verschiedenheit benannt.
I
In \. 4. werden alle öffentlichen Wege in drei Klassen
eingetheilt:
a) große Land» und Heerstraßenz;
b) andere Landstraßen;z und
€) gemeine Wege.
Diese Wegearten sind in andern \°1. unter folgenden Be-
nennungen aufgeführt:
s. 3, Landstraßen, Wege, Post- und Frachtsiraßen;
§. 13, große und kleinere Landstraßen;

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.