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rechten !) die Hälfte des Guts. (Altes Schléswigsches Stadks
recht §. 7, Neues Schleswigsches Stadtrecht art. 4,' Avena
rader art. 62), Eckernförder cap. 42. art. 3.) Die überlebende
Mutter hingegen bekommt nur nach dem Schleswiger (Altes
9.7. Neues éap. 40) und Eckernförder Stadtrecht (c. 12. §. 1)
die Hälfte. Die andern Stadtrechte schließen sich hier mehr an
das Landrecht an, so daß die Mutter nur besten Kindestheit bes
kommt 2). Sind keine Kinder da, sd bekommt fie aber freilich
nach den Regeln des Landrechts die Hälfte. Außerdem erhält fie
noch eine Morgengabe, welches im Landrecht gar nicht vor-
komnit, nach Schleswiger Stadtrecht #) 3 Mk. und ein gan-
zes Bett, eben so nach Eckernförder Stadtrecht c. 12. Hins
gegen nach dem Flensburger und Apenrader Stadtrecht art. 4
ist die Morgengabe (der Name komt hier nicht vor) ein
volles Bett, von 3 Kleidern das mittelgute, von zweier das
schlechteste, von einem aber gar nichts.
s. 26.
4) Fortgesetzte Gütergemeinschaft.
Stirbt der Vater, so follen die Kinder befugt seyn,
wann sie wollen, ihr väterliches Erbe von der Mutter zu
Allein im Haderslebener Stadtrecht art. 10 wird auf das Lov-.
buch verwiesen, nur, daß Land wie Bopenning getheilt wird.
Merkwürdig ist es, daß ein Bescheid der Kanzelei auf eine
Supplication eines Apenrader Bürgers vom 22sten Mai 1768.
gegen die klaren Worte des Gesetßes die Erbtheilung des Jüt-
chen Lovs angewandt wissen will, wornach der Vater nur Kin-
destheil bekommt. Es kaun nur durch Gewohnheitsrecht, wor-
auf sich der Bescheid beruft, gebilligt werden. Corp. Statut,
Slesv. II. S. 44,5.
Flensburger Stadtrecht art. 1, Apenrader art. L. Haders-
[ebener avi. 40
i) Altes g. 7. Neues c. 10.
JO

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