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großen Steinen gleichsam wie bessäet; auch das Grundbette
selbst hat eine ssteinfeste Unterlage von sogenannter Bick- oder
Eisenerdez so schwierig es nun scheint, hier durchzuarbeiten,
um eine taugliche Kanalfahrt zu erhalten, so ist die Sache
dennoch nicht unüberwindlich, weil diese Grundlage nur
1 Fuß Tiefe hat und darnach gleich wieder Erde kömmt #).,
Diese harte Unterlage ‘des Flußbettes ist 300 Ruthen lang.
Unserem Erachten nach müßte in. der besten Sommer-
zeit, wo der Nachdrang des Wasssers in der Regel am schwäch-
sten ist, zuerst die großen Steine alle ausgehoben und an
die Seite des neu ‘zu schaffenden Kanalbettes, dicht an ein-
ander, nach der gehörigen oberen Breite desselhen placirt
werder, jedoch so, daß sie in einem Abstande von 5 Fuß
.
bavon entfernt zu liegen kämen, wobei aber noch berücksich-
tigt werden muß, daß dieses durch Steine bezeichnete neue
Kanalbette möglichst entfernt bleibe von den Stellen, wo die
angrenzenden Berge hart an das alte Ufer des Flusses stoßen,
damit nicht etwa herunterfallende Steine und Erde dasselbe
von Neuem verschütten und unbrauchbar machen.
“ Durch die Säuberung des Flusses von Steinen, in der
Richtung, wo das neue Kanalbette nicht hinkommen. soll,
ivird das Wasser einen leichten Abfluß erhalten, und somit
bas neue, durch Lagerung der Steine bezeichnete Fluß- oder
Kaänälbette, vom Andrange des Wassers einigermaaßen be-
Allenthalben, wo diese Bik- oder Eisenerde in Holstein und
Schleswig unter der Oberfläche der brauchbaren Erde ange-
kroffen wird, ist sie höchstens einen Fuß dick; man könnte also,
wenn man auch den Aussagen der Anwohner nicht glauben.
wollte, doch wohl aus obigem Grunde annehmen, daß sie auch
stru}æt dicker liegen werde, als in audern Gegenden unseres

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