Full text: Staatsbürgerliches Magazin mit besonderer Rücksicht auf die Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg (Zweiter Band)

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3ter Abschnitt. 
Die Schiffbarmachung der Trave von der Herren- 
mühie bis zu den Mühlenwerken oberhalb 
Sühlen. 
gl: 
Von der Herrenmühle bis F fehlt es dem Flusse an der 
gehörigen Tiefe, auch ist er stark mit Kraut bewachsen und 
in seinem Grundbette liegen mehrere große Steine. Die 
Austiefung dieses Flusses ist jedoch nur auf dem dritten 
Theile dieser kurzen Strecke erforderlich, also würde eine 
Ausbaggerung von 45Ruthen in der Länge und etwa 3 Fuß 
tief in gehöriger Breite erforderlich seyn, bei welcher eine 
Masse von 62,640 Kubikfuß herauszuschaffen ist. 
Von der Herrenmühle bis F,. am Einflusse der von 
Dreggers kommenden Aue, hat die Trave nur 3 Fuß Fall, 
und von F an allenthalben eine mehr als zur Schifffahrt 
hinlängliche Breite und Tiefe, eine kleine Strecke von 10 Rus 
then ausgenommen, an der Stelle, wo der Weg von Traven- 
thal herunterläuft. Diese Strecke muß ausgebaggert und. 
dafür eine Masse von 6960 Kubikfuß Erde berechnet werden, 
In ihrem Laufe von der Herrenmühle bis gegen Tras 
venthal hat die Trave vier schädliche Krümmungen, welche 
die Schifffahrt sehr verzögern würden, weshalb sie, um ein 
verkürztes Kanalbette zu erhalten, in ihren Sehnen durch- 
stochen werden müssen. Diese Sehnen betragen zusammen 
eine Länge von 67 Ruthen und nach ihrem kubischen Inhalte 
35:1 Kubikruthen. Zu dieser Durchstechung müssen 3 Tonnen 
Land angekauft werden. Von G bis H. wo in der Mitte 
die sogenannte Steinfurth durch den Fluß geht, hat derselbe 
eine große Breite (von 5 bis 10 Ruthen), allein im Sommer 
nur die geringe Tiefe von 4 Fuß; er ist hier mit vielen
	        

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