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Adams, in welcher er die Expedition Otto's an den Lym-
fiord erzählt, hervorgeht.
Noch einmal (Dea situ Daniae p. 131.) gedenkt Adam
der Eroberung Jütlands durch Otto d. G., aber auch in
dieser Stelle lassen die gebrauchten Worte eine: verschiedene
Erklärung zu. „„Diese Landschaft, heißt es daselbst, unters
„warf vormals sich der Kaiser Otto zu einem Tribut und
dertheilte das Land unter drei Bisthümer“ (Hane quon-
dam regionem Caesar .Otto tributo subiiciens in tres
diuisit episcopatus.)
Hält man diese Stelle in Adams geographischer Be-
schreibung Dännemarks mit der oben angeführten aus seiner
Kirchengeschichte, in welcher er des Krieges zwischen Otto
und Harald erzählt, zusammen, so zeigt sich ein offenbarer
Widerspruch. Nach Adams Aussage in seiner Kirchenge-
schichte, wenigstens so wie man sie auf die erste Ansicht ver-
stehen kann, und gewöhnlich versteht, empfing Harald sein
Re ich, das Reich Dännemark von dem Kaiser zur Lehn
Haraldus Ottoni subiicitor regnumque ab eo suscipiens
etc. - nach dieser ward er blos in Ansehung Jütlands
dem Kaiser zinsbar.
Dieser Widerspruch läßt sich auf eine zweifache Weise
heben: Entweder, daß man annimmt, das „trihuto subii-
ciens't in dieser Stelle gehe nur auf die kirchlichen Einrich-
tungen, die auf Otto's Veranstaltung für Jütland getroffen
wurden, und daher nichts weiter sagen soll, als, der. Kaiser
traf bei dem Frieden die Verabredung mit dem Könige von
Dännemark, daß dieser es gestatten solle, daß seine Untertha-
nen in Jütland den drei errichteten Bisthümern zu ihrem
Unterhalt und Bestand gewisse Abgaben und Dienste leisten
sollten; vder, daß das ,„.tributo suhiiciens". sich auf dic

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