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den. Denn Saxo konnte leicht die übrigen, als ihm ünbes
deutender scheinende mit Stillschweigen überg-hen zuinal
da er sich hier sehr kurz faßt; oder er konnte, vom irrigert
Patriotismus verleitet, sie absichtlich verschweigen. Wirklich
könnte man sich geneigt finden, das Letztere anzunehn:en;
wenn Adam ein so ganz zuversichtlicher und korrekter Ges
schichtsschrecber wäre und in dem dänischen Berichte nicht
"
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in Umstand vorkärme, der die Aussage des Deutschen sehr
verdächtig macht. Allein Adam ist eben so wenig vom fals
korrekt.:
schen Patriotismus frei, wie Säxo, und schreibt noch minder
Nach der ersten Ansicht des deutschen Berichts sollte
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man glauben, die zweite Friedensbedingung sey vie gewesen,
daß der Dänenkönig sich für einen Vasall des Kaisers erz
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klären und sein Reich von demselben zum Lehn, oder als. ein
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Lohn, empfangen sollte ~ (Haraldus Ottoni subiieitut
regnumque ah eo strscipiens, christianilatem in Da-
niata récipere spopondit). Man sieht, Adam ward, ins-
dem er diese Worke schrieb, offenbar von der Idee geleitet,
daß Harald sich für völlig besiegt achtete und: dâhér jede
Bedingung sich gefallen lassen mußte. Allein warum braucht
er hier blos das Partizipium suscipiens, und nicht: dievölls
ständige Redensart suscipiens iu keudura. vie keit Zwels
deutigkeit zuläßt? Verniuthlich, weil er “absichtlich die Art
und Weise, wie Harald wiever zum Besitz seines Reiches
kam, nicht genauer bestimmet konnte oder nicht beftimunien
wöllte, um deim dänischen Hofe nicht mißfäll g ‘zu werben:
Denn überall zeigt Adam sich als einen umsichtigen Schrifta
steller, der seine Ausdrücke mit Vorsicht wählte, um es mit
keiner Parthei zu verderben. Bei dem Partizip suscipiens
kann man freilich im Gedanken in keudum suppliren ~~

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