Full text: (Zweiter Band)

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voti unserer Universttät ausgeht, daß es mithin, wie die mehr: 
erwähnte Vorstellung sagt, „, auch dem Staate daran. liegen 
„„muß, daß die künftigen Beamten keine Anleitung erhalten, 
„„dereinst die Pflichten des Berufs und ernste Studien den 
„„Vergnügungen nachzusetzen.' 
Was folgt nun aus diesen Betrachtungen für die Stel- 
lung der Badeanstalt zur Academie? Mir scheint: daß sie in 
demselben Maaße, als ihr Flor zunimmt,. für den Flor der 
Academie ungünstig. wirken muß, Sollen wir deshalb aber 
wünschen, daß das. Untertehmen nicht gelinge? Keinesweges; 
möge sie gedeihen, und der Commüne. recht viel Nutzen und 
Vortheil gewähren! “ Aber wünschen muß. man, scheint es 
mir, daß man in dies:m Falle auf eine Verlegung der 
Academie bedacht sen. Badeort und Universität kann dieselbe 
Stadt nicht seyn. Wohl würde dies manche Schwierigkeiten 
darbieten, aber nicht so große, als es auf den ersten Blick 
scheint, Dies erforderte indeß eine eigne Betrachtung, für 
die jetzt weder Raum noch Zeit hinreicht. Also nur noch 
dies : Der Verfasser dieser Zeilen urtheilt so, nicht weil er 
es wünscht, sondern weil es seine Ueberzeugung ist. Wenige 
Dinge könnten ihm persönlich so unangenehm seyn, als eine 
Verlegung der Universität. Wo aber von dem Allgemeinen 
die Rede ist, muß das Persönliche schweigen,
	        
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