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Stelle betrifft Helgoland. De situ Daniaso e. 210. Ar2
chiépiscopus ~~ ordinavit in Funem Hilbhertum, quem
tradunt conversum (?) a piratis Farriam insulam, quae
in ostio fluminis Albiae longo secessu latet in oceano,
primum repperisse conslructoque in ea monasterio fe-
reisse habitabilem. &&Iaee insula contra Hadeltoam,
sita est. (".jus longitudo vix UI milliaria pancdi-
tur, latitudo quatuor; homines stramine Jragrnentis-
que navium pro igne utuntur. Sermo est, piratas st
quando praedam tinde vel mirnimam tulerint aut mox
Pperisse naufragio, art occisos ab aliquo nutlum do-
mum redisse indempnem. dQuapropter solent here-
rnitis ibi viventibus decimas praedarum offerre cum
magna devotione. Est enim Hhaec insulæ Teracissima
krugum, dilissima volucrum et peeudum nutrix, col-
lem habet unicum, arborem nullam, scopulis inclu-
ditur asperrimis nullo aditu praeter unum ubi et aqua
duleis. Locus venerabilis omnibus nautis, raecipue
. piratiss Vnde accepit nomen, ut Beiliglaud
icatur.
ibidem c. 225. Die Insel Fehmern. KHaec OP-
posita est Wagris, ita ut vicderi possit ab Aldinburg,
sécut ille quae Latland dicitar. Diesen Zusatz hatte auch
eine jet verlorne Kopenhagener Handschrift, die von Larkmann
in einem Programme 1736 beschriebene, deren Varianten Joh.
Gramm seinem Exemplare der Lindenbruchschen Ausgabe hinzu-
gefügt hat. Der Zusatz wird wenigstens in Hinsiche der er-
sten Hälfte durch Helmold bestätigt lih. I. eâp, 2. 41.,
Noch jetzt ist in Kopenhagen eine schöne pergamentne
Handschrift von Adam von Bremen. Deren gedenkt Wer-
lauff in den Schriften der skand. Lit. Ges. für 1814. S. 73
und hat daraus das Scholion p. 56 bei Lindenbruch abdrucken
lassen, welches die Route der Wallfahrer von Ripen nach Pa-
lästina enthält.
k ) die Ergänzung der ersten Stelle gewinnen wir
eine ziemlich genaue Angabe über die Größe der Insel Helgo-
land im 11ten Jahrhundert. Da das römische milliare,
nach welchem Adam von Bremen rechnet, ungefähr dem fünfs
ten Theil einer deutschen Meile gleich kommt, so kann man den
damaligen Flächeninhalt Helgolands höchstens auf 11 Quadrat-
meile anschlagen. Der ganze Verlust des Landes beträgt hie-
nach in den acht letzten Jahrhunderten nicht mehr als unge-
fähr eine Quadratmeile. Es ist folglich klar, daß die Meyer-
schen Charten von Helgoland bloß nach der Phantasie und

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