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skatutenmäßig sechs Wochen vorher bekannt gemacht, damit
Jeder es erwägen und seine Cinwendungen dawider vorbrin-
gen könnte. Er ist endlich in der Generalversammlung ver-
lesen worden; keine Stimme hat sich dagegen erhoben. Die
Centraladministration mußte also voraussetzen, daß kein Mit-
glied etwas besseres an die Stelle zu setzen wisse. War die-
ses mit dem Ungenannten der Fall, so hat er sehr unrecht ge-
habt, mit seinen belehrenden Ansichten nicht bei Zeiten hervor-
t;;7 würde dadurch Dank. verdient und Tüchtigkeit
ewiesen haben.
Doch der Vorwurf geht nicht sowohl auf die Einrichtung
überhaupt, von der nur versichert wird, daß sie anders und
besser seyn könnte, als auf die in Folge derselben an die Ge-
schäftsführer erlassene Instruction, die in zu allgemeinen Aus-
drücken abgefaßt seyn soll. Ich möchte bezweifeln, ob der
strenge Beurtheiler derselben sich nur die Mühe gegeben habe,
sie ganz zu lesen, da er bloß den ungefähren Inhalt des ersten
Paragraphen anführt, ohne auf die neun folgenden die min-
deste Rücksicht zu nehmen.. Eine gewisse Allgemeinheit in den
Ausdrücken ist bei allgemeinen Instructionen, das heißt bet
solchen, die überall und für alle Zeiten passen sollen, nicht zu
vermeiden. Specielle Aufträge in Beziehung auf Gegenstände,
womit die Centraladministration sich eben jetzt beschäftigt, ge-
hören doch wahrlich nicht dahin, die Gegenstände wechseln. und
die Aufträge mit ihnen, die überhaupt nach Verschiedenheit
der Gegenden auch verschieden abgefaßt werden müssen, wäh-
rend die Instruction eine und die nämliche für Alle ist und
unverändert bleiben soll. Es schien also doch wohl zweckmäßis
ger, sich das Recht beliebiger Aufträge, wie das Bedürfniß ste
angeben würde, vorzubehalten, um sie alsdann jedesmal
an diejenigen zu senden, die sie am besten auszurichten im
Stande sind. Uebrigens wissen die Geschäftsführer sehr wohl,
was sie nach dieser Instruction zu thun haben. Der erste
Paragraph drückt die Obliegenheiteu aus, die sie als Stell:
vertreter der Centraladministration mit dieser gemein haben.
Der zweite giebt ihnen den Auftrag, die Exemplare der Jah-
resberichte und der monatlichen Protocoll- Extracte , die ihnen
regelmäßig zugesandt werden sollen, an sämmtliche Mitglieder
ihres Districts zu vertheilen und ein Exemplar, als dem ihnen
anvertrauten Districte gehörig, zu verwahren. Nach dem
dritten haben sie das ihnen jedesmal zuzusendende Heft der
Schriften der Gesellschaft, so wie Alles, was ssonst von ihr
zum Druck befördert und nicht zur Vertheilung an sämmtliche
Mitglieder bestimmt wird, unter den Mitgliedern des Districts

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