von Christiani's Geschichte der Herzogthümer Schleswig uns
Holstein unter dem Oldenburgischen Hause, durch Professor
Hegewisch, erschien ein zweiter Band, als Ater Theil dieser
Geschichte. Dieser enthält die Landesgeschichte unter den
Königen Friedrich II]. und Christian V. unb den Herzögen
Friedrich Il. und Christian Albrecht, und geht bis zum Ende
des siebenzehnten Jahrhunderts. Leider ist die Fortsetzung
des seligen Hegewisch mit diesem Theile beendigt, und auch
bis jetzt noch von Niemanden wieder unternommen, so drin«
gend und allgemein auch der Wunsch aller Freunde der vater-
ländischen Geschichte ste fordert.
Außer dem letzten Stücke von Niemanns Vaterlands-
kunde und seinen Blättern für Polizei und Cultur, erschien
für die Landeskunde vom Pastor Funk: Geschichte und Bes
schreibung des Waisen-, Schul-. und Arbeitshauses in Altona,
und von demselben Verfasser ein Versuch über das Armen-
wesen in Altona. Auch sind zwei Schriften über den Land-
militairdienst zu bemerken, Die eine ist betitelt: Welche
Folgen können und werden daraus entstehen, daß
der junge Landmann in den Königl. Dänischen
Staaten zwei Jahre bei den Regimentern in den
Garnisonen verbleiben soll? Von einem bäni-
schen Patrioten bescheiden beantwortet, und erlebte
bald eine zweite Auflage. Von einer Schléswig-Holsteinischen
Zeitschrift für alle Stände, zur Verbreitung reeller Grund-
säte und wahrer Aufklärung, die ein unbekannter in Itzehoe
lebender Schriftstellet, der sich mit dem angenommenen Na-
men Julius Stendro bezeichnete, herauszugeben anfing, ist
nichts weiter zu berichten, als daß sie sehr unbedeutend war
und im Beginnen erstarb.
Nicht eben als vaterländisch- literarische Merkwürdigkeit,
N.

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