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am 13ten Februar zur Ausführung gebracht; sie ergab fol-
gende Resultate: #)
Das Herzogthum Schl eswj g hatte 277,427 Einwoh.
ner, davon lebten in den 14 Städten des Herzogthums
45,197 und auf dem Lande 231,930. In dieser Zahl waren
die 11,214 Bewohner der 14 Flecken, die es in Schleswig
giebt, mit einbegriffen. Jm Gebiete des Sct. Johannis-.
Klosters und in den adelichen Districten wohnten 44,478
Menschen und 187,752 in den Königlichen Aemtern und
Landschaften. Von den Städten zählte Flensburg die mehr-
sten, nämlich 10,050 Einwohner, und Schleswig, an Größe
die zweite, 8,350, dagegen lebten in der kleinen Festung
Friedrichsort nur 172 Menschen. Da der Flächeninhalt
Schleswigs nach den neyesten Angaben 165 Quadratmeilen
beträgt, so wohnten damals auf jeder Quadratmeile 1680
Menschen. Am stärksten bevölkert war die Insel Arroe,
denn da lebten 4125 Menschen auf der Quadratweile, wäh-
rend im Amte Apenrade auf éinem gleichen Raume nur
987 lebten,
Im Herzogthume Holstein wurden 325,743 Einwohner
gezählt, In den 14 Städten . des Landes wohnten davon
58,036. Altona hatte 23,085 Einwohner, Rendsburg 7,572
und Kiel 7,075. Die geringste Bevölkerung ist bei Sege-
berg mit 836 angegeben, doch muß hiebei bemerkt werden,
daß die Bewohner der beiden mit dieser Stadt jetzt ein
Ganzes bildenden Vorstädte, Segeberger und Traventhaler
“ Die Chronik folgt hier der von Herrn Landiuspector Gudme
gegebenen tabellarischen |Uebersicht des Areals und der Ber
völkerung der Herzogthümer Schleswig uud Holstein, Kieler
Blätter 3ter Band pag, 413 u. Ater Band pag. 338.

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