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uôöürch neue Auflagen zu vermehren. Eine gleiche Noth
»wendigkeit macht es uns zur Pflicht, dafür zu sorgen,
„daß die Mittel stets in Bereitschaft seyn mögen, welche
„in außerordentlichen Fällen erforderlich sind, wenn Wir
„Uns veranlaßt finden, in außerordentlichen Fällen zu
»„Lande und zur See zu. rüsten. Diese Mittel wollen
1Wir zu Wege gebracht wissen, ohne die Staatsschuld
rin einem jeden Falle der Art zu vermehren, oder die
vwOrdnung zu unterbrechen, die einmal zu ihrer allmäh-
„ligen Abbezahlung festgesetzt. it. Zu dem Ende haben
Wir beschlossen einen Fonds zu errichten, der zu Aus-
„gaben bei außerordentlichen Rüstungen bestimmt ist,
„und, wenn diese nicht eintreten, durch seine beständigen
„Einnahmen wachsen und mitwirken soll zur Belebung
des Geldumlaufes und Erwerbfleißes. Dieser Fonds
„,\oll den Namen Schatzkammerfo nds führen.--
Im ÿ. 14 schreibt die Verordnung vor, wie es mit den
Einflüssen, Ausgaben, Bestimmung und Verwaltung dessel=
ben gehälten werden saoll. .
Die Einnahme des Fonds soll bestehen in der Erhöhung
nachstehender Abgaben:
1) des Zolles von eine und ausgehenden Waaren:
2) der ordentlichen und außerordentlichen Lastgelder von
ein- und ausgehenden Schiffen.
3) der außerordentlichen Abgabe von ein- und ausgehenden
Maaren.
4) der Abgabe von Schiffen, die von Fremden. gekauft sind.
5) der Stempelpapierabgabe.
6) der Svorteln und. Gebühren, welche bei den Collegien,
Oberdicasterien und Gerichten erlegt werden und in. die
Königliche Kasse fließen.

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