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„„Da inzwischen Harald der Norweger verstorben war,
„suchte dessen, Sohn Haquin, da er hoffen durfte, nach
„dem, was er von des Kaisers Zug nach Jütland vernom-
„men hatte, (den Dänenkönig) auf eine lange Zeit in dem
„deutschen Kriege verwickelt zu sehen, sein Vaterland von
„dem schimpflichen Tribut zu befreien, und erktühnte sich,
„den Waffen der Sachsen mehr, als seinen eigenen Kräften
„vertrauend, die Leistung desselben geradezu zu versagen.
„Allein (der Dänenkönig) Harald vertrug sich mit dem Kai-
„ser, nahm die katholische Religion auf und sicherte dadurch
„seinem Reiche den Frieden mit Gott und den Menschen
j(diuinam humanam que pacem regno suo conciliauit).
So vereitelte Harald Haquins eitle Hoffnungen, befreite
„sich selbst vom Irrthum und das Vaterland vom (ferneren)
„Kriege *)!“
Auf den ersten Anblick scheinen beide Berichte, Adams
und Saxos, sselbst in der Hauptsache sich zu widersprechen;
allein bei genauerer Untersuchung verschwindet dieser Widers
spruch größtentheils.
Beide Berichtserstatter stimmen darin überein:
4) daß ein Krieg zwischen dem deutschen Kaiser Otto I.
und dem dänischen König Harald Blaatand geführt wurde;
2) daß in demselben Kaiser Otto bis zum Limfiord durch-
drang;
3) daß zwischen beiden Heeren eine Schlacht bei Schles-
wig gehalten wurdez
4) daß darauf ein Friede zwischen Otto und Harald zu
Stande kam, und
-
*) Saxo Gram, Lib. X. p: 183.

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