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geneigte Aufnahme gefunden hatten, indem nach den einge-
gangenen Nachrichten die Billigkeit der Forderung einer Ent-
schädigung für die Holstein zustehenden Rechte auf die ge-
nannten beiden Domcapitel, von den vermittelnden Mächten
anerkannt und befördert ward; doch verlautete, daß diese
Entschädigung nicht von der allgemeinen Reichsdeputation
ertheilt, vielmehr der Gegenstand von Privatunterhandlungen
mit den, durch Aufhebung der Domcapitel in Vortheil ge-
setzten Reichsstäßten seyn würde. Das Resultat dieser Ver-
handlungen wird in der Chronik des nächstfolgenden Jahres
zu berichten seyn.
Die seit vielen Jahren zwischen dem Hause Holstein
und der Reichsstadt Lübeck, wegen der Territorial- und Epis-
copal-Hoheit über die in dem Bezirke des Herzogthums Hol-
stein belegenen lübeckischen Stadt- und Stifts-Dörfer und
Güter, obgewalteten Streitigkeiten wurden nach vorgängiger
Unterhandlung zwischen dem Königlich dänischen Staats-
sekretair, Grafen von Bernstorf und dem lübeckischen Ges
schäftsträger in Kopenhagen, Meinig, die zur Führung und
Beendigung dieses Geschäftes bevollmächtigt waren, durch
cinen am 22sten Januar geschlossenen Vergleich beigelegt und
erledigt. Obzwar nun dieser Vergleich am 12ten Februar
vom Könige und am 25sten desselben Monats von der Stadt
Lübeck bestätigt ward, so wurde er doch für jetzt nicht öffent.
lich bekannt gemacht, noch die darin enthaltenen Stiyula-
tionen zur Ausführung gebracht *). Dieses geschah erst im
Jahre 1806, deshalb beschränken wir uns hier darauf, dieses
*) Der Vergleich mit Lübe> über die Stadt- Stifts - Dörfer
uttt s r v. Eggers Landeszeitung für das Jahr 1806.

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