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von 24 Tonnen hiesiger Maaße, 270 bis 280 Rthlr., Rocken,
die Last 192 Rthlr., Gerste 130 bis 134 Rthlr. , Hafer 88
bis 95 Rthlr. Diese, Preise waren dauernd bis Anfangs Au-
gust, wo Waizen und Hafer 3 bis 5 Rthlr. pr. Last wohl-
feiler wurde, dagegen der Rocken seinen Preis behauptete.
Von der Mitte des Augusts an sanken die Preise eine kurze
Zeit hindurch, so daß Waizen zu 220 bis 230 Rthlr. und
Rocken zu 132 Rthlr. herabging, verhältnißmäßig am theuer-
sten blieb der Hafer, der noch immer 80 bis 84 Rthlr. koa
stete. Die Erndte war mittelmäßig, auch hoben sich die
Preise nach Beendigung derselben, am Ende Septembers
wieder ziemlich, als aber am 1ssten October die Unterzeich-
nung der Friedenspräliminarien zu Amiens erfolgte und eis
nen baldigen Definitivfrieden vermuthen ließ, sanken sie wies
der bedeutend und standen am Schlusse des Jahres nur noch
folgendermaaßen.
Die Last Waizen 178 bis 182 Rthlr.
» so Roten 133 - 138
e s Gerste 78 - &&2
M Hafer 60 ~ 65
W.
Den ärmeren Volksclassen, zumal in den Städten, fiel
diese Theurung ungemein schwer, doch ward sie ihnen durch
erhöhten Verdienst bei dem vielfachen Verkehr, merklich er-
leichtert und an manchen Orten half man durch zweckmäßige
Vorkehrungen, als durch Vertheilung Rumfordscher Suppen
oder Anlegung von Victualienmagazinen, aus denen zu mög-
lichst wohlfeilen Preisen auch kleine Quantitäten an Arme
verkauft wurden. Ein solches Magazin war, unter andern
durch die menschenfreundliche Veranstaltung des Prinzen
Friedrich zu Hessen, in Rendsburg, zum Besten des dortigen
Militairs, welches den Druck der Theurung wohl am. schwer-

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