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rungen befassen, welche bei der Schleswig- Holsteinischen
Species-Bank in Gemäßheit ihrer Octroy erhalten werden
können. Ueber die Summe bis zu welcher das Institut
Zettel ausgeben dürfe, war nichts verordnet, (wenigstens nicht
zur öffentlichen Kunde gekommen) sondern nur vorgeschrie-
ben, daß das festgesetzte Verhältniß, in welchem der dispo-
nible baare Fonds des Leihinstituts mit der Summe der
ausgegebenen Zettel stehen könne, niemals überschritten wer-
den dürfe. Endlich erhielt das Institut zwei Administratio-
nen, eine in Kiel, die andere in Altona. Mitglieder. der er-
steren waren: die Professoren Niemann und Schrader,
Secretair Christian i und Kaufmann Thomsen; der zwei-
ten: Justizrath Lawätz, Bankdirector Gebauer und Ses.
cretair Harzen. Ueber die Wirksamkeit und. das fernere
Schicksal des Leihinstituts wird in der Folge mehr zu bes
richten seyn.
Eine Bekanntmachung der Direction der Schleswig-
Holsteinischen Speciesbank vom 20sten August, benachrichtigte
das Publikum, daß in den lettten Tagen mehrere falsche
Schleswig - Holsteinische Bankzettel in Umlauf gebracht wä-
ren und zeigte so viel möglich die Beschaffenheit und Kenn-
zeichen derselben an. Späterhin erließ eine königliche Com-
mission, bestehend aus dem Altonaischen Oberpräsidenten von
Stemann und dem Kanzler von Eyben, eine ähnliche
Bekanntmachung und bot zugleich demjenigen, der zur Ent-
de>ung der Verfertiger, Verbreiter und Werkstätte dieser
falschen Zettel, untrügliche Anzeige thun würde, eine ansehn-
liche Belohnung, unter Verschweigung seines Namens an.
In der Mitte des Octobers ward ein Prinz von Salm-
Kyrburg, der falsche Bankzettel ausgegeben hatte, ver-
haftet.
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