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Aten April 24000 Mann stark in das Hannöverische einge-
rückt waren, und nach der, durch ven Grafen Schulenburg
erlassenen Königlichen Erklärung , sämmtliche deutsche Staa-
ten des Königs von England in Besit nehmen sollten, so
zogen die dänischen Truppen sich am 8ten April nach Lübeck
zurück.
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Während dieses an des Staates südlicher Grenze vor-
ging, fanden im Norden desselben, in der Hauptstadt, Auf-
tritte ernsthasterer Art statt. Die englische Flotte unter den
Admirals Parker und Nelson war am Sten März vor dem
Sunde erschienen und denselben, 54 Segel stark, am 30sten,
ungeachtet des heftigen Feuers der Festung Kronenburg, ohne
bedeutende Beschädigung passirt. Schon hier machte Dän-
nemark die Erfahrung, wie wenig es sich auf die schwedische
Hülfe zu verlassen habe, denn nicht einmal an der Küste
des Sundes waren Batterien errichtet, weshalb die Flotte sich
beim Durchgange ganz nahe an die schwedische Küste halten
und darum von dem Feuer Kronenburgs nur wenig erreicht
werden konnte.
Am 2ten April, es war der grüne Donnerstag, griffen
die Engländer die auf der Kopenhagener Rhede errichtete
Defensionslinie an, die meistens aus Blocfkschiffen bestand,
und es ward jene denkwürdige Schlacht gekämpft, die für
alle Zeiten ein ruhmwürdiges Zeugniß dänischer Tapferkeit
bleiben wird. Eine Beschreibung dieser Schlacht gehört nicht
hierher *), nur die Resultate derselben, welche natürlich auch
auf die Herzogthümer ihre Wirkungen äußerten, haben wir
zu betrachten.
B V ! vi Relation desselben im polit. Journal 1801. Avril.

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