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„einem Rückzuge stieß der Dänenkönig Harald auf ihn und
„lieferte ihm ein Treffen. In diesem Treffen, in welchem
nauf beiden Seiten muthig gekämpft wurde, erhielten die
„Sachsen den Sieg und nöthigten die Dänen sich auf ihre
„Schiffe zurückzuziehen. Endlich ward man von beiden
Seiten auf Friedenösbedingungen bedacht. Harald unter-
„warf sich, nahm sein Reich von Otto entgegen und versprach,
das Christenthum in sein Land aufzunehmen. Gleich darauf
„wurde Harald selbst, nebst seiner Gemalin und seinem kleix
„nen Sohne getauft. Bei dem Sohne des Königs über-
„nahm K. Otto die Gevatterschaft und ließ ihn Svenotto
e„Mennen.
„Seit der Zeit ist Dännemark diesseits des Meeres,
„Iütland von seinen Bewohnern benannt, in drei Bisthümer
vzertheilt und (in kirchlicher Beziehung) dem Hamburgischen
„Erzbisthume untergeordnet *). Noch werden bei den Bre-
„mischen Kirchen, von dem Kaiser ausgestellte Urkunden
)
.
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1(regis Praecepta) aufbewahrt, aus welchen hervorgeht,
„daß Kaiser Otto Dännemark in seiner Gewalt hatte, so
daß er auch die Bisthümer vergabe Aus den, von dem
„römischen Sitze (der Hamburg-Bremischen Kirche) ertheil-
„ten Privilegien geht auch hervor, daß der Pabst Agapet
„der Hamburgischen Kirche zur Bekehrung der (dänischen)
1-Heiden Glück wünschend, alle von seinen Vorgängern Gres
„gor, Nicolaus, Sergius und anderen, dem Bremischen Erz-
„bisthum zugestandcnen Gerechtsame dem Erzbischof Adeldag
(von neuem) bestätigte. Diesem ertheilte der Pabst, kraft
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') Diese Stelle kann die oben gräußerte Meinung, daß Adam vor
der Trennung des Lundischen Erzbisthnms. yon dem Hamburg:
VBremischen sein Werk schrieb, Unterftüsen.

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