Full text: Staatsbürgerliches Magazin mit besonderer Rücksicht auf die Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg (Zweiter Band)

DH 
370. F 
weil sie also auf einem Haufen liegen, recht zu fassen. 
Darum haben wir es also machen wollen, das man es gerne 
lese, und leichter behalten könne, und jedermann möge nütz- 
lich senn. Und zwar wir merken, daß uns eben schwer will 
werden, daß wir uns der Mühe unterstanden haben. Denn 
es gehöret viel Arbeit und großer Fleiß dazu; Gleichwie es 
ohne Arbeit nicht zugehet, der eine Mahlzeit zurichten und 
den Gästen gütlich thun will. Dennoch wollen wir dasselbe 
nicht ansehen, und diese Mühe, den andern damit zu dienen, 
gerne auf uns nehmen. In den Historien an ihnen selbst 
wollen wir nichts ändern, sondern bleiben lasssen, wie sie 
vorhin geschrieben sind, ohne daß wir es kürzer wollen zu- 
sammenziehen. Und gleichwie ein Zimmermann, wenn er 
ein neues Haus bauet, nicht weiter denkt, denn daß er es 
also mache, daß es einen Bestand habe; wie man es aber 
mahlen und schmücken soll, da läßt er einen andern für sor- 
gen; Also wöllen wir auch thun, und den, der zum ersten 
die Historie geschrieben hat, dafür sorgen lassen, wie er es 
alles geredet und alle Stücke mit Fleiß durchgearbeitet habe. 
Wir aber wollen nicht mehr thun,. denn aufs kürzeste die 
Summe fassen.! Maccab. Il. 2. 25-32. „„Wir aber wol- 
len,“ nach den Worten des 33sten Verses, „nun zu der 
Historie greifen, und dies also zum Eingang gesagt haben, 
daß nicht die Vorrede größer werde, denn die ganze Historie.' 
[§ 
E I u l E CG n g: 
Beim Eintritte des neunzehnten Jahrhunderts herrschte be- 
reits über vier und dreißig Jahre,. mit mildem Scepter,
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.