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lleber die Landkriege der Danen mit den Deut-
schen im neunten und zehnten Jahrhunderte.
(Beiläufig etwas über die s. g. Schleswigsche Mark
und die hijtorische Glaubwürdigkeit Adams von
VBremen. – Ein Seitenstück zu Hegewisch „Ueber
die vermeinten sseeräuberischen Unternehmungen der
s. g. Normänner.“
(Fortseßung von No. XXXAI. des ersten Bandes.)
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König Sven, von falscher Nationalehre belebt, konnte sich
wohl bewogen finden, einen Vorfall in der früheren Geschichte
mit Stillschweigen zu übergehen, der, nach seiter Ansicht,
nicht zum Ruhme des. dänischen Volks gereichtez und eben
so sehr mogte der bescheidene Scholastikus sich verbunden
achten, nach den näheren Umständen nicht weiter zu fors:hen.
Da er indeß seiner. Erzählung die möglichste Vollständigkeit
verschaffen wollte, wandte er sich deshalb an einen Andern
an einen achtungswerthen dänischen Bischof. Aber warum
nennt Adam diesen Bischof nicht? Dies müßte, sollte man
denken, seinem Berichte ausnehmend zur Glaubwürdigkeit
gedient haben. Allein Adam war, wie bemerkt ist, ein dis-
kreter Mann, und durch Namensnennung des Bischofs hätte
er ihn, nach seinem Dafürhalten, leicht kompromittiren kön-
uen. Darum verschwieg er seinen Namen.
Nach dieser exegetischen Zerlegung der berüchtigten Stelle
bei. Adam von Bremen möchte man, nach meinem Dafür-
halten, sich doch wol genöthigt finden, es zu gestehen, daß

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