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Schweiß nicht unbelohnt bleibe.. So blicket denn hin auf
Dännemarks Gefilde, da werdet Ihr allenthalben Spuren
von jener Fürsorge sehen, dann werdet Ihr Aecker sehen, wo
vorhin öde Haiden das Auge ermüdeten, werdet Ihr eins
ladende Wohnungen finden, wo vorhin, die Hütte kaum ihres
Bewohners Armuth bedeckte, da werdet Ihr frohen und bes-
lohneten Fleiß sehen, wo vorhin Mißmuth und Laässigkeit
Hand in Hand gingen. Segnet die väterlichen Bestrebungen
wodurch die Herrscher unsers Landes es hervorbrachten;. aber
bedenket zugleich, daß es auch ihre Sorge war , durch Freiheit
des Volkes Zustand zu verbessern, Jedem nach seinem Stande
Recht zu verschaffen, und durch die Gesetze dem Geringen
Sicherheit zu geben, welche er sich selbst durch Macht nicht
verschaffen kann. Denket an jeden. ausgerotteten oder doch
gehinderten Mißbrauch, an jede abgewehrte Unterdrückung,
an jede gebändigte Gesetzlosigkeit, und das Andenken des Kö-
nigs wird Euch lieb seyn, unter dessen langer friedlicher Res
gierung auch der innere Friede sich befestigte, und das Land
durch Geselze und Recht empor gebracht wurde. Erinnert
Euch zugleich, was in der langen Zeit für das höhere Stre-
ben des Geistes geschehen ist, auf daß dann die, so da seyn
sollten der Erde Licht, . Euch leuchten könnten durch gründ-
liche Einsicht; wie Kunst und Wissenschaft gefördert, wie ihre
Wirkungen verbreitet wurden, daß der Einfältige nicht län-
ger unwissend genannt werden konnte, wie unsere Sprache
sich zu demselben Range mit andern Sprachen erhob. Alles
dieses genauer zu entwickeln ist hier nicht der Ort, da es
aber wahrlich Gottes Werk ist, das ein Herrscher thut, wenn
durch seine Versuche die Anlagen entwickelt werden, welche
Gott dem Menschen vertraute, wenn ein Jeder zu dem Amte
tüchtig gemacht wird, dessen er warten soll, wenn die Gelehr-

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