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Doch eines Volkes Glückseligkeit besteht nicht bloß darin,
daß es in Ruhe wohne, daß kein Unglück das Land zerstöre,
daß der Feind nicht dessen Früchte wegraube, daß der Krieg
nicht die. Kraft zu Zwecken verwende, welche nichts weiter
nützen, als die eben nun drohende Gefahr abzuwenden; son-
dern auch, und vornehmlich darin, daß des Friedens goldne
Zeiten angewendet werden, wie sie können und follen, daß das
Volk seine Ruhe benutze, um mit Ordnung und Besonnen-
heit seinen Zustand zu verbessern, um mit ungetheilter Kraft
in allem fortzuschreiten, was einem Volke ehrenvoll und in
Wahrheit nützlich iste Auch in dieser Hinsicht wird Chri-
stians des 7ten Regierung unvergeßlich seyn, so lange
das dänische Volk besteht, so lange die dänische Sprache ge-
redet wird, so lange die Jahrbücher von den Dingen erzähs
len, die zuvor geschahen. Hier in dieser Versammlung ziemt
es sich nicht, die Gesetze und Anordnungen durchzugehen,
wodurch die Fürsten ‘der Völker das bürgerliche Leben bildenz
es ziemt sich nie, es ziemt sich am wenigsten an dieser heilis
gen Stätte mit unzeitigem Ruhme zu erheben, was nicht
gerühmt zu werden verdient; es ist der Wahrheit billiges
Zeugniß, was ich anführe, wenn ich Euch auffordere, des
Landes Zustand zu vergleichen, wie er beim Anbeginn diefer
Zeit war, und wie er nachher wurde, wenn ich sage, daß
nur die ungerechteste Tadelsucht die erfreulichen Fortschritte
verkennen kann. Ihr werdet nicht erwarten, m. Z., daß ich
die Arbeit ungebührlich preise, die mit ihrem ganzen Zweck nur
an die zeitliche Nahrung gebunden, der Seele edleres Streben
verachtet; aber darum werde ich doch den Fleiß preisen, ter
unablässsig und mit rechtlicher Gesinnung zum nühtlichen Ziele
strebt, und preisen der Fürsten Fürsorge, wenn sie Betrieb-
samkeit hervorrufen, wenn sie daran denken, daß des Arbeiters
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