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gemeinschaft, welche als ein rechtliches Ganzes angesehen
wird, jener. Ansicht. Hier kann noch folgende Stelle aus
Criks Siel. lov I., 40 zugezogen werden: Södskene som. sidde
i Felligboe sammen efter Fader eller deres Moders Död,
huad fom de enten vinde eller tabe, enten med Kijöb eller
Salg, eller i andre Maade forhverve eller forlise, da er
det alle deris oc nyder alle eens Lycke, Vordes ocsaa een aff
dennom gif fvet noget Mun, da er det ocsaa alle deris o. s. v.
Dies muß natürlich um so mehr gelten, wenn einer der El-
tern oder beide noch leben. Also Geschenke von Fremden
oder Erwerbung für geleistete Dienste (ausgenommen wenn
das Kind sich dadurch selbst unterhält und nichts mehr aus
der Gemeinschaft bekömmt) fließen eben sowohl der Güter-
gemeinschaft zu, als Erwerbungen aus dieser, und wir dür-
fen nicht mit dem Bischof Knud und Blüting, die sich bei
so: vielen Lehren Aehnliches zu Schulden kommen lassen, den
{wie der folgende Theil dieses s. noch mehr zeigen wird )
ganz fremdartigen Unterschied des Rechts vom peculium
prokeclitium, castrense und aclventitium in unser Recht
hineinzwängen, sondern wir sollen es uns sich selbst nach sei-
nem eigenthümlichen Geiste entwickeln, wie die Römischen
Juristen es mit ihrem Rechte machten.
Ueber das Verhältniß der Kinder enthält unser Recht
noch folgende Bestimmungen.
Der Vater ist nicht schuldig !) bei seinem und der Mut-
ter Leben seinem Kinde ‘etwas : in die Hände zu geben.
Ü
Jütsch. Lov I. c. 14. Eckenbergers Uebersetzung dieses Kapitels
it sehr schlecht, aus Mißverständniß der dänifchen Texte. Im
Original heißt es & Father thark ecki sele ( give, s. Ostersen-
Weile glossar.) sint barn i hand t. s. w. Dies übersetzt Ecken-

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