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dtr Seiten-Linie anfällt. Alles Erbe ist hier gemeint; denn
die Stelle spricht ganz allgemein, und Waldemar's Seelän-
disches Lov bestätigt dies s. 7: what haeldar thaet aer
Thaerae faelhaernaes aerfd, aellaer u. 's. w-
Daß dies beweglichh Gut nicht gemeinschaftlich wirb;
ist eigentlich eine Unregelmäßigkeit, da hier keine Familien-
Verbindung hindert; vielleicht hat hier aber die Idee von
gemeinschaftlicher Errungenschaft gewirkt. Um so mehr ers
klärt es sich, wie jene Sachen so leicht gemeinschaftlich wer«
den können. Dies ift in den übrigen Dänischen Rechten
ganz ähnlich bestimmt 1). Alles bisher Dargestellte ist noch
jetzt geltendes Recht, denn in der Verordiiung vom 23. Nov.
1798, wodurch der Unterschied zwischen Erb- und wohlgea
wonnenen Gütern aufgehoben wird, (und zwar sehr zeit
gemäß, da die Familienmacht nicht mehr für das Volksleben
so wichtig ist) wird im §. 3 ausdrücklich gesagt, daß die
Intestat- Erbfolge nicht durch sie geändert werden solle, also
auch nicht die güterrechtlichen Verhältnisse der Ehegatten,
welches beides ja in der engsten Verbindung mit einander
steht. Daher gilt hier noch der Unterschied zwischen Erba
land und Kaufland; auch ist ja beides sehr leicht auszu-
initteln.
Sonach also besteht nach Jütschem Lov theilweise oder
particuläre Gütergemeinschaft.
U UU...
1) Eriks Secländisches Lov k. c. 28, e. 33 +35, 60. ~ Skaaneb
Arvebog c. 46, c. 27, d. 28.
2) Lz. so im Schonischen Loy 1. 7, =
oy. I. 3.
Eriks Spgeländisches

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