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I. Besonderer Theil.
um
Erster Abschnitt.
Recht auf dem Lande nach Jütschem Lov.
Vorerinnerung-.
In Ansehung der Bearbeitung bemerke ich, daß ich den
alten Text in der Original-Sprache, wie er sich in Ancher's
Ausgabe des Jütschen Lovs findet, zum Grunde gelegt habe,
weil sich nur auf dem Originale fest fußen läßt. Jedoch
habe ich auch andere Texte, sowohl Dänische als Deutsche
und Lateinische berücksichtigt, und, der bessern Uebersicht we-
gen, die Paragraphen-Eintheilung in der Ekenbekgerschen
Ausgabe beobachtet. Ueberdies habe ich zur Erklärung un-
sere übrigen alten Dänischen Landrechte, das Schonische und
die beiden Seeländischen benutzt, welche, da ganz derselbe
Geist in ihnen herrscht, wie ich glaube, sehr zweckmäßig zu
Hülfe genommen werden können, um das wahre Wesen un-
sers Jütschen Lovs zu erkennen, um so mehr, da jene zum
Theil auf dieses Einfluß gehabt haben. Es sind Rechte des-
selben Volks, in welchen sich daher dieselbe Rcchtsansicht im
Allgemeinen ausspricht. Die Ergänzung des einen aus den
andern scheint um so nöthiger zu seyn,. da nur ein so kleiner
Theil unseres Rechts geschriebenes Recht ist. Auch können un-
zweifelhaft die verwandten Stadtrechte zugezogen werden in
allen den Fällen, wo sie nicht wegen der städtischen Verhältnisse
etwas Eigenthümliches, für das Land nicht Passendes ent-
halten.

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