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befindliche Aalwehr müßte, wenn nicht ganz, doch größtens
theils, angekauft werden.
Gleich unterhalb der Oppendorfer Mühle .ist eine höl-
zerne Brücke über die Swentine gebaut; diese ist 94 Fuß
lang, und ruht auf 9 Jochen. Von diesen müßten zwei
Joche eingehen, und dafür ein zum Durchlassen der Schiffe
hinlänglich hoher und weiter Bogen erbaut werden. Die
Wassertiefe gleich unterhalb dieser Brücke ist nur 13 Fuß
und deshalb ist hier eine Austiefung von 31 Fuß auf einer
Länge von 8 Ruthen und in einer zur Schifffahrt erforder-
lichen Breite vorzunehmen. Die hier herauszuschaffende Masse
beträgt 12,992 Kubikfuß. Weiterhin nimmt die Breite der
Swentine ab, und ihre Tiefe gewinnt; der Fluß geht durch
ein zum Theil schmales Wiesenthal, mit vielen Krümmungen,
in einer Breite von nicht über 4 Ruthen, und mit einer
Tiefe von 7 bis 8 Fuß nach Oppendorf, Hier also steht
der Schifffahrt kein Hinderniß entgegen.
Von Oppendorf bis Neumühlen nimmt die Breite des
Flusses auf 8 bis 10 Ruthen zu, dicht vor Neumùühlen aber
beträgt sie 20 bis 25 Ruthen. Auf dieser Strecke befinden sich
im Strome mehrere kleine Inseln, auch viel Reth und
Schnittgras, so daß eine Ausschneidung desselben auf einer
Länge von 440 Ruthen nothwendig wird. Da die Tiefe
des Wassers hier immer 6 bis 12 Fuß beträgt, so ist keine
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Austiefung erforderlich.
In Neumühlen liegt eine Kornwassermühle von 3 Gän«
gen und 2 Freischotten, eine Oel- und Lohmühle von 2 Gäns
gen und 4 Freischotten, so wie eine Stauschleuse, die mit
einer Aalwehr von 4 Schotten verbunden ist. Zwei Brücken
führen hier über den Fluß; am Ende der einen ist eine hori-
zontal liegende eiserne Stange befindlich, durch welche die

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