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der Swentine dem Kieler Hafen zuführt.. Von Wittmoldk
an verengt sich der genannte See bis zur Breite von 20 bis
50 Ruthen, und weiterhin bei Güstorf noch mehr; dessens
ungeachtet wird er hier noch Wittmoldter und Güstorfer See
genannt. Nachdem von da an die Breite des Wassers eine
Strecke weit nur etwa 100 Fuß beträgt, erweitert sich das
Bette abermals und bildet den Kronsee, dann verengt es sich
wieder zum Flusse und geht nach Wahlsiorf. Der weitere
Lauf der Swentine bis zu ihrer Mündung gehört dem zwei
ten Abschnitte an.
Der große Ploener See hat zur Fahrt für die Canale
barken hinreichende Tiefe, denn wenn auth, wie zu vermus
then: ist, und durch das Zeugniß von Fischern bestätigt wird,
der Grund des Sees seinen Umgebungen an Unebenheit
gleicht, so sollen sich doch die seichteren Sellen in der Gegend
pon Ruhleben und Bosau, welche von der’ Schifffahrt nicht
berührt werden, befinden. Indessen möchte es zweckmäßig
seyn, die Veranstaltung zu treffen, daß von den anwohnen-
den Fischern, welche den See genau kennen, immer einige
zum Lovtscndienste, gegen eine angemessene Vergütung, sich
hereit halten müßten, um die Schiffe bei dunkelm und neb]is
keines Führers, wenn sie nur die Richtung nach der Kunst
oder nach Pehmen nehmen, je nachdem sie von Ploen kom-
men oder dahin wollen *).
Wi-
schiedene Kanäle dukch die Mühlenan, die Kunstan, zwei Auen,
die zwischen der Kunst und der Kaulsersburg noch neben ein-
ander dnrch eben so viele Aalwehren fliesen, und durch eine
Au, L.e bei der hintersten Wache vom großen in den kleinen
See fließt. ?r
Die Seichtigkeit des Fahrwassers im großen Ploener See, die
erst zu erwerbende: Kundé der Untiefen , . und die Kunst bei

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