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Landschaften durch Art [und Zucht den alten Ruf ihrer Pferde
noch zu behaupten. So hatte der östliche Theil des Amts
Hadersleben, besonders die Thystrupharde; so auch Als en
~ nach Heinrich Ranzau kerax equorum generosissi-
morum ~ unk. vorzüglich der nördliche Theil der Insel,
noch einen trefflichen Stamm. Das Angler Pferd ist von
mittlerer. Größe, leicht gebaut, kein eigener, unvermisscht er-
haltener Stamm, doch wohlgestaltet und arbeitstüchtig. An
guten Hengsten fehlt es dort nicht, aber gute Mutterstuten
werden zu wenig sorgfältig gewählt und geschont. Auf jeder
Hufe werden eine oder mehrere gehalten, die aber fleißig
mitarbeiten. Doch sind die, hiesigen jungen Pferde auf den
Märkten gesucht und werden zum Theil schon zweijährig in
die Marschen verkauft. Der Angler hält auf wenige, aber
gute Pferde, gute Fütterung, brav Abeit, ohne Uebertreibung,
und auch auf ein gutes Zweigespann. Nicht so günstig lau-
ten von Fehmern die Nachrichten. Hier ward die unvers
hältnißmäßige Sterblichkeit unter der großen Menge der dort
gchaltenen Pferde, meistens fremder Zucht, der schlechten Futs
terung und Pflege, bei der dort beständigen Anstrengung, zus
geschrieben +). Auf der Westseite Schleswigs fand sich in
den Tondersschen Harden hin und wieder Neigung zur
Pferdezuchtz doch die meisten Pferde wurden aus Jütland
angekauft. Im Amte Bredstedt ~~ obgleich der gleiche
namige Flecken einer der vier. schleswigschen Marktörter ist,
wo die Preismedaillen für ausgezeichnete Hengste ausgetheilt
werden ~ ist nach den neuesten Nachrichten **) die Zucht
*) Otte Beschreibung von Fehmern S.1 17.
un Necrigten ls: das Amt Bredstedt S. 35 ~~ vergl. Hand-
-buch I. S. 135.

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