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Pferden, weil, wenn man die Füllenstuten zur Arbeit holt,
sie mit nach dem Hofe laufen würden. Sollen die Füllen
im Stall bleiben, während die Mutter arbeitet, so hat diese
Beschwerde von. der Milch. Das Füllen ist Mittags und
Abends sehr hungrig, trinkt begierig die durch das Arbeiten
erhitzte Muttermilch und hat Nachtheil davon. . Soll das
Füllen neben der Mutter laufen, so stört dies oft die Arbeit
der andern zwei und dreizig Pferde, es läuft hin und her
und gerâth dazwischen. Als Reitpferd ist eine trächtige
Stute sowohl als eine säugende aus ‘obigen Gründen gar
nicht zu gebrauchen. Beiden ist das Tragen des Reiters
und schnelleres Laufen höchst nachtheilig.'
Ich lege Ihnen eine Uebersicht bei, wie hoch meit
Freund die Kosten für ein junges fünfjähriges, bis dahin
mit aller Arbeit verschontes Pferd berechnet *). Er schlägt
*) Ein Füllen halbjährig von der Stute genommen rh ich zu
Rthlr.
Die Stute muß iu der letzten Zeit der Träch-
tigkeit und in der ersten des Säugens in der Ar-
beit geschont werden. Der Werth einer zur Zucht
sich eignenden Stute ist größer als der eines ge-
wöhnlichen Arbeitspferdes, so wie des Hengstes.
Riseco ist bei der Geburt, Manche Stute, man-
ches Füllen kommt zu Schaden. Zwanzig Thaler
für ein halbjähriges Füllen ist darum das wenigsie.
Fünf Winter muß ein junges Pferd gefüt-
tert werden, und bedarf im Durchschnitt jeden
Winter 6 Tonnen Hafer, sind 30 Tonnen zum
Durchschnittspreis von 11/2 Rthl. . .
An Heu, welches so viel höhern Werth hat,
da es nicht käuflich ist, und dem Rindvieh ent:
zogen werden muß, fünf Winter, 200 Tage in
iedem, also 1000 Tage, mindesiens 3 Pfund täg:
lich, 3000 Pfund .
.
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15.2...
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