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khümer und Beamte, wodurch die Neigung zur Pferdezucht
nur gestört und der Handel erschwert worden, wähite man
die Zuerkennung zweier Preismedaillen. Diese
sollte auf den beiden Pferdemärkten zu Flensburg und Itze-
hoe geschehen. Eine goldene von hundert Thalern ward
für den besten; eine silberne von funfzig für den nächstbesten
Hengst bestimmt, jede mit der Inschrift: Et robur belli et
pacis decus. Durch die neueste jetzt geltende, Verordnung
vom Z30sten März 4798 ward die Zahl dieser Preise von vier
auf zwölf, sechs größere und sechs kleinere, vermehrt. Und
diese werden nun jährlich auf den sechs Pferdemärkten zu
Lügumkloster, Kliplef, Bredstest und Schleswig im Herzog-
thum Schleswigz zu Itzehoe und- Ploen in Holstein, den
Eigenthümern der besten und nächstbesten der vorgesührten
Hengste zuerkannt *). Diese Zuerkennung geschieht von ei-
nem dazu gegenwärtigen Mitgliede der königl. Stutereis
direktion in Kopenhagen und von dem Distriktsamtmann
gegen ein von dem Eigenthümer beizubringendes beglaubig-
tes Zeugniß über die Zeit der Bedeckung und die Zahl der
gefallenen Füllen. Es kann für einen und denselben Hengst
vom vierten bis zum zwölften Jahre der Preis mehrmals
erhalten werden, so lange derselbe als preiswürdig anerkannt
; t besten oder nächstbesten unter den vorgezeigten
Die Feierlichkeit, welche mit dieser Zuerkennnung ver-
bunden, wie solche bei Gelegenheit eines Markts besonders
*) Reuerlich wird der Preis nicht mehr , wie soust, in goldenen
und silbernen Preismedaillen, sondern in Münze und zwar,
seit der Bankverordnung, in hundert Bankthalern und funfzig
Bankthalern ausgetheilk. Die frühere Einrichtung scheint nicht
bloß der Summe wegen vorzüglicher.

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