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ruhet , auch was an Haber gesäet wird, der 2ten Rogkensaat
wieder abgehen muß.’ An einigen Stellen wird jedoch ange-
führt, daß hie und da eine andere Art der Wirthschaft Statt
finde. So heißt es z. B. von den Dörfern Tumbüll und
Traeßbüll in der Lundtoftharde ,, sie haben leymichte Lände-
reien, die keine Heiden mehr tragen, sondern gute Gräsung,
auch wohl Heu geben,. wenn sie nicht beackert werden. Sie
sind 5 Jahre nach einander unter dem Pfluge, und werden
das erste Jahr mit Buchweilzen, ferner mit Rogken, dann
mit Gersten und endlich 2 Mahl mit Habern gessäet, geben
also 5 Mahl Korn. nach Einer Düngung. In Schobäüll so-
wohl als in Feldstedgt unterlaeßt man eine Habersaat und
braucht also das Land nur 4 Mahl zum Pflügen.//
. _ Bei .dem Dorfe Emmerschede in . der Tonderharde ist be-
merkt, daß einiges Ackerland beständig unter dem Pfluge sey,
anderes dagegen zum Pflügen gar nicht gebraucht werde, weil
es weit vom Dorfe entlegen.
t ~:
V.
15) Einige Nachtichten vom Vetrage der Steuern.
Bei allen Klagen über die Größe der Abgaben an die
Staats- und Gemeindekasse sind wenige genaue Nachrichten
über diesen Gegenstand bekannt gemacht worden. Wir machen
mit einigen solchen Notizen den Anfang, die in der Folge
leicht vermehrt und allenfalls auch berichtigt werden können.
Die erste Notiz ist aus dem dritten der landwirthschaftlichen
Hefte, welche die patriotische Gesellschaft herausgiebt *) ent-
nommen, und wir haben nur die einzelnen Abgaben in einer
andern Ordnung aufgeführt.
a) Abgaben einer Bondenhufe im Amte Flensburg
von einem vollen Pfluge mit 400 Tonnen Land
. zu 240 [] Ruthen.
'A) Abgaben an den Staat.
4. Pflicht: und Schuldkorngeld. 2 24 Rthl.
Schhreibgebühr . c
2. Contribution . is
"Schreibgebühr. monatlich 3 ß.
G ß.
Liäütüs: VR t
‘) Dkittes Heft 1822. S. 1147 it. 118.

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