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wren, durch Zurückgabe dieser illudirt werden und vielmehr
hauptsächlich nur dann vorkommen, wenn jemand, ohne aus-
drückliche Verabredung eines Credits, Schuldner des andern
geworden. Ja selbst die Baarzahlungen würden dadurch
ganz gegen den Sinn und Grund dieser Steuer- der Stem-
pelgapierabgabe unterworfen werden, . Wahrscheinlich liegt;
hierin also auch. der Grund, warum unsere bisherigen Stem=
Pelpapierverordnungen die Quitungen von der Stempelpas.
pierabgabe eximiren *).
D. Endlich kann ich mich nicht überzeugen, daß es
zweckmäßig sey, bey Darlehnscontracten, insoferne darin Zins.
sen verschrieben sind, die Stempelabgabe nach den Zinsen zu
bestimmen, wenn andere Schuldverschreibungen, rücksichtkich
welcher keine Zinsen erlegt werden, nach Maasgabe des Casa
pitalbetrags zur Stempelabgabe gezogen würden. Schon
die nöchste Folge hievon, daß, wer die höchsten Zinsen gäbe,
auch am höchsten besteuert werden würde „ wäre eine offen-
bare Unbillgkeit, daß ich. nicht sage Ungerechtigkeit. Es
wird nämlich nicht bezweifelt werden. können, daß diese
Stempelabgabe in der Regel den Debitor treffen würde,
und insoferne in dieser Stempelabgabe also auch kein Hin-
derniß von Seiten ‘des Creditors läge, die Anleihe zu geben,
so würde auch durch diese Art der Besteurung das Schul-
denmachen nicht erschwert werden. . Die entferntere Folge
aber, daß man zur Umgehung der Abgabe das kleinste un=«
entgeldliche Darlehn, die geringste Nachsicht wegen des dar-
über auszustellenden Documents mit Zinsenzahlung erkaufen
") Ausgenommen sind nur die Scheine der Hebungsbeamten wegen
bezahlter herrschaftlicher Brüche, welche Scheine doch in die
Classe der Quitungen gehören.
X.

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