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bei Insstallirung eines Bischofs gegenwärtig seyn konnte.
Das zweimal wiederholte damals im Texte darf nicht über-
sehen werden. ~ Die bis jetzt unbestrittene Annahme, daß
Dethmar seine Chronik im Jahre 1385 anfing und. eigen-
händig mit dem Schlusse des Jahrhunderts schloß, bleibt
demnach immer noch die wahrscheinlichste.
Ich bin u. s. w.
Zur Erwiederung
auf vorstehend es Schreiben.
Die Redaction und auch die Leser des Magazins würden wohl
damit zufrieden seyn, wenn es ‘dem Herrn Oberappellationsrath
Hach gefallen sollte, die Dethmarsche Chronik nach und nach hier
einrücken zu lassen. Allein das Werk verlöhre durch eine soktche Zer-
stückelung gar zu sehr. Lieber möchten wir wünschen, daß die Stadt
Lübeck Rath dazu schasffte, ein für ihre Geschichte (o wichtiges Denk-
mahl, als diese Chronik ist, in einet eines solchen Werkes würdigen
Gestalt ans Licht treten zu lassen. Da auch Vieles für die Ge-
schichte des hanseatischen Bundes datin enthalten seyn wird, so wäre
vielleicht zu erwarten, daß andere hanseatische Städte, und nament-
lich die benachbarten wendischen, als Rostock,, Wismar und Sttal:
sund, zur Beförderung eines so wichtigen Unternehmens sich. geneigt
findeu lassen. Haben die Votfahren der Bürger dieser Städte eint
sich vereinigt gehalten zit großen Unternehmungen, haben sie unter
dem Vorsitße Lübecks in Krieg und Frieden ihren Bund zu befesti-
gen und stark zu machen gestrebt, so würde es gar geziemend seyn,
wenn die jeßigen Bürger sich wieder vereinigten, um durch die Her-
ausgabe eines so bedeutenden geschichtlichen Werkes das Andenken
einer Zeit zu ehren, an die auch die jetzige Genetation in den ehe-
mals verbündeten Städten nicht ohne eine, wenn gleich durch die
Erinnerung an den Wechsel der Dinge getrübte, doch im Algemei-
nen freudige Erhebung muß zurückdenken können. i
... Ich benutze diese Gelegenheit, da einmal wiederum von Deth-
tnars Chronik die Rede ist, Einiges nachzuttagen, welches mit dem
krätren Aufsatßze über Dethmars Chronik in zietnlich naher Ver-
indung steht.
. Zuetst eine Stelle, die der Hert Oberaypeliationsrath H ach in
seiner Handschrift wieder aitsgesirichen hatte, weil sie ihm zu fremd:
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