Full text: Staatsbürgerliches Magazin mit besonderer Rücksicht auf die Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg (Zweiter Band)

VI. 
Ueber 
die östliche Grenze Nordalbingiens 
vor und nach der Eroberung desselben 
durch Carl den Großen. 
.: 
Von dem Justizzath und Bankdirector Dr. Sch mid t in Altona. 
Ne b | 
zinem Schreiben an einen der Herausgeber, 
Dethmars Chronik betreffend. 
Micht leicht sind so genaue, so authentische und so lehrreiche 
Grenzbestimmungen eines deutschen Ländchens aus dem Alter- 
thume. auf uns gekommen, als über unser Nordalbingien zur 
Zeit Carls des Großen. Wir sprechen hier von der östlichen 
Grenze, als derjenigen, welche bis jetzt von der vaterländi- 
schen Geschichte fast gänzlich unerkannt oder unbeachtet ge» 
blieben ist; denn die nördliche ist durch die Eider, so wie die 
westliche und südliche durch die Elbe zur Gnüge bezeichnet. 
Wir kennen aus unverwerflichen Urkunden die östliche Grenze, 
wie sie im Jahre 786 war, als das Land sich an Carl ergab 
und fränkische Provinz ward, und wiederum wie sie im Jahre 
804 festgestellt wurde, nachdem die Kriege zwischen Dänen, 
Sachsen, Obotriten, Smeldingern und Franken in den nord- 
albingischen Landen geschlichtet waren, und eine feste Ord- 
nung der Dinge eintrat. Lehrreich nennen wir diese Grenz- 
bestimmungen deswegen, weil sie uns richtiger und unvers 
fälschter, als je ein Annalist es veumag, das Resultat dieser 
Fehden vor Augen stellen,
	        

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