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Juli-Quartal fchon bezahlt hatten, einiges auf das Januars
Quartal 4821 berechnet worden ist, welches aber nur einen
späteren Genuß, nicht aber die Größe des Vortheils bes
weiset.
Um nun auf die Hauptfrage zu kommen, wäre es wichtig,
zu beachten, daß die Kornlieferung, wie auch der Verfasser ers
wähnt, keinesweges befohlen war, sondern daß es der Willküht
des Landmannes überlassen war, ob er es seinem Vortheile
angemessen fände, das Korn zu dem angesetzten Preise der
Regierung zu überlassen, oder die gewöhnlichen Steuern zu
entrichten. –ò Was Adam Smith und Say gegen Naturals
prästationen geäußert haben, dürfte daher nicht unbedingt
auf diesen Fall seine Anwendung finden, indem sie nur voh
befohlenen. Naturalprästationen reden. – Es soll daher kei-
neswegés den befohlenen Naturalprästationen im allgemeinen
hier das Wort geredet werden, selbst über die Zweckmäßig-
keit der von der dänischen Regierung getroffenen Maaßregel
soll hier keinesweges entschieden werden; allein einige Punkte,
bie auf die Beurtheilung wesentlichen Einfluß haben, müssen
herausgehoben werden, um den Leser auf den rechten Stand-
punkt zu stellen.
1. In gewöhnlichen Verhältnissen, wo ein Jahr des
Ueberflussses ein Jahr des Mangels wieder erfetzt, kann et
gleichgültig seyn, ob die Steuern eines Jahres genau mit
der Einnahme desselben Jahres in Verhältniß stehen ;
allein unter den traurigen Umständen, wovon in selbiger
Hefte Seite 414 u. f. ein so niederschlagendes, aber leider
wahres Bild mitgetheilt ist, muß die Sorgfalt der Finanz-
verwaltung nothwendig darauf gerichtet seyn, daß doch die
Abgabe des Producenten an den Staat, wenn das Aeußerste,
was er zu geben vermag, gegebon werden soll, nicht höher

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