Full text: (1912/13)

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33. Das philosophische Seminar. 
I. In der Abteilung für griechische Philosophie wurden im 
Sommer 1912 die Fragmente des Heraklit, im Winter 1912/13 das 
Gedicht des Parmenides übersetzt und besprochen. Die Zahl der 
Eingeschriebenen betrug im Sommer 47, im Winter 33. 
II. Prof. Martlus hielt im Sommerhalbjahr 1912 Übungen über 
Leibniz, an denen 84 Mitglieder teilnahmen, im Winterhalbjahr 
1912/13 solche über Spinozas Ethik, bei denen die Anzahl der 
Teilnehmer 158 betrug. 
Dr. Deus sen. Dr. Martius. 
34. Das psychologische Seminar. 
Im Sommerhalbjahr 1912 wurde das Seminar von 40 Mit 
gliedern, im Winterhalbjahr 1912/13 von 49 Mitgliedern besucht. 
Im Sommer handelten in den abgehaltenen 11 Sitzungen die 
Vorträge mit anschließenden Versuchen ausschließlich über die 
Lehre vom Denken, im Winter von der Lehre vom Gefühl in 
15 Sitzungen. Durch Bewilligung besonderer Mittel seitens der 
Kgl. Regierung konnte der Anfang mit der Begründung einer 
psychologischen Bibliothek gemacht werden. 
Es erschienen die folgenden Arbeiten: 
Schackwitz: Über die Methoden der Messung unbewußter Be 
wegungen und die Möglichkeit ihrer Weiterbildung. 
Homuth: Das Abklingen der Farben; Versuche, Geschichte und 
Theorie. 
Dr. Martius. 
35. Das mathematische Seminar. 
An den Übungen des mathematischen Seminars nahmen 
67 Studierende im Sommersemester 1912, 80 Studierende im 
Wintersemester 1912/13 teil. Für die Bibliothek des Seminars 
wurde in dankenswerter Weise vom Herrn Kurator ein außer 
ordentlicher Zuschuß bewilligt. 
Dr. Pochhammer.
	        
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