Full text: Chronik der Universität Kiel für das Jahr 1912/13 (1912/13)

Kommission für die Druckschriften der Universität. 
1. In der am 14. Februar abgehaltenen statutenmäßigen Sitzung 
berichtete der Rektor über die Führung der Bücher; die Prüfung 
des Druckschriftenlagers durch Stichproben ergab Übereinstimmung 
des Lieferungs- und Lagerbuches mit den Beständen. 
2. Ein Antrag der Tierärztlichen Hochschule in Hannover, mit 
ihr in Schriftentausch zu treten, sowie ein gleicher Antrag des Bureau 
of the Productive Industries Government of Formosa und der Canada 
Geological Survey (Ottawa) wurde seitens der Kommission an 
genommen. 
3. Über einen Antrag der Universitäts-Bibliothek um Wieder 
aufnahme des Schriftentausches mit der Royal Irish Academy (Dublin) 
sollen zunächst noch Erhebungen angestellt werden. 
Archivkommission. 
Die Kommission hat die statutenmäßige Sitzung am 7. März 
1912 abgehalten. Zu den Akten IX C 1 a wurde moniert, daß die 
Bezeichnung 1 a doppelt in dem Registranten vorhanden ist und das 
erste la getilgt werden soll, was nachträglich geschehen ist; ferner 
daß die Akten über den Fechtboden, die auf verschiedene Stellen 
verteilt sind, durch Verweisungen auf diese Stellen auffindbar zu 
machen sind. Das Versäumte ist nachgeholt worden. Im übrigen 
gaben eine Anzahl Stichproben zu den §§ 3—14 der Archivordnung 
keinen Anlaß zu Ausstellungen. 
Kommission für die Museen vaterländischer Altertümer 
und für Völkerkunde. 
Mittels Schreibens vom 15. Juni 1912 teilte der Herr Uni 
versitätskurator der Kommission mit, daß der Herr Kultusminister 
zufolge Erlasses vom 10. Juni in Aussicht genommen habe, das 
Museum für Völkerkunde vom 1. Oktober 1912 ab dem ordentlichen 
Professor Dr. Leonhard Schultze zu unterstellen, und daß der 
derzeitige stellvertretende Direktor des Museums, Oberlehrer Pro 
fessor Dr. Gottschaidt, dann aus seiner Tätigkeit ausscheiden 
werde. 
Am 25. Juni 1912 hielt die Kommission ihre ordentliche Sitzung 
ab. Es wurde zunächst unter Beteiligung Seiner Magnifizenz des 
Rektors der Universität und des auf Einladung erschienenen 
Professors Dr. Leonhard Sch ult ze die Frage der Verlegung des
	        
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