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Ymer. Tidskrift utg. af Svenska sällskapet för antropologi
och geografi. Ärg. 1—29. Stockholm 1882—1910.
Die Zahl der im Zeitschriftenzimmer ausliegenden Zeitschriften
vermehrte sich um 9 von 577 auf 586. Neu ausgelegt wurden:
Arkiv, Nordiskt medicinskt.
Bibliographie anatomique.
Ergebnisse der gesamten Zahnheilkunde.
Journal of the American Chemical Society.
Review, American historical.
Zeitschrift für osteuropäische Geschichte.
Zeitschrift für Kinderheilkunde.
Zeitschrift für Krebsforschung.
Zeitschrift für wissenschaftliche Mikroskopie.
Einen wesentlichen Fortschritt bedeutet für die Verwaltung die
auch von den Universitätslehrern dringend gewünschte Anlage der
elektrischen Beleuchtung des Büchermagazins, deren Herstellung im
Herbst ihren Abschluß fand.
Die schon vor längerer Zeit von Dr. Kemke begonnene Um
arbeitung der Realkataloge wurde fortgesetzt und die Umsignierung
des Bücherbestandes mit Hilfe der hierzu besonders bewilligten
Mittel begonnen. Die Abteilungen Archäologie, Kunstwissenschaft,
Ästhetik, Hilfswissenschaften der Geschichte, außereuropäische und
kleine deutsche Staaten konnten infolgedessen mit Individual
signaturen versehen und neu aufgestellt werden. Es ist so ein
treulicher Anfang gemacht mit der Herstellung neuer brauchbarer
Realkataloge, die, für den ganzen Bücherbestand in Aussicht ge
nommen, eine Reihe von Jahren in Anspruch nehmen wird.
Die Arbeiten an dem Gesamtkatalog haben durch Verkürzung
der Titelaufnahmen eine Beschleunigung erfahren. Erledigt wurden
von Dr. Weber mit zeitweiser Vertretung und Unterstützung durch
Hr. Lüdtke die Sendungen 2352 bis 2657, Holber bis Kuc, während
die Bearbeitung der täglich eingehenden Suchlisten mit geringen
Unterbrechungen dem Dr. Dinse übertragen war.
Die gesteigerte Benutzung der Bibliothek, der die neue von
dem Herrn Minister am 4. März genehmigte Benutzungsordnung
gerecht zu werden versucht, hat die Unzulänglichkeit des Bücher
bestandes und die in allen Disziplinen vorhandenen Lücken im
erhöhten Maße hervortreten lassen. Mehr als 20% aller Bücher
bestellungen mußten mit „nicht vorhanden“ bezeichnet werden.
So ist denn die Absicht der Staatsregierung, den Universitäts-

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