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vollendetem Umbau wurde am 1. Oktober 1904 die stationäre
Abteilung für Haut- und Geschlechtskrankheiten eröffnet.
Es wurden im Jahre 1904/05 behandelt 2213 Patienten die an
2380 Erkrankungen litten.
An Hautkrankheiten wurden behandelt:
973 männliche, 632 weibliche Patienten = 1605.
An Geschlechtskrankheiten wurden behandelt:
500 männliche,' 108 weibliche Patienten = 608,
(1608 + 608) = 2213 Patienten.
Nach Eröffnung der Klinik ist die Behandlung der mit Scabies
behafteten Patienten an dieselbe übergegangen; dadurch ergibt sich
die höchste Zahl für Erkrankungen an parasitären Hautkrankheiten
(539 Patienten).
Verhältnismäßig groß ist die Zahl der Lupuskranken, die wegen
der Finsenbehandlung die Anstalt aufsuchen; es waren 33
Männer und 25 Frauen mit Lupus in Behandlung.
An Syphilis litten 323 Patienten, darunter 69 an Spätformen.
An Urethralgonorrhoe und ihren Komplikationen und Folgen
litten 285 Patienten.
Operative Eingriffe wurden 145 vorgenommen.
Seit der Eröffnung am 1. Oktober 1904 ist die mit 28 Betten
ausgestattete Klinik von 207 Kranken in Anspruch genommen worden.
Auf die venerische Abteilung entfallen hiervon 118 Fälle (66 männliche,
52 weibliche Patienten), auf die dermatologische Abteilung 89 Fälle
(55 männliche, 34 weibliche Patienten).
Die klinischen Vorlesungen wurden im Sommersemester 1904
von 33, im Wintersemester 1904/05 von 22 Hörern besucht.
Als Assistenzärzte waren tätig: Herr Dr. Bering, als erster
Assistenzarzt. Bis zum 30. September 1904 Herr Dr. Ungerer als
zweiter Assistenzarzt. Seit dem 1. Oktober 1904 ist Herr Dr. Hans
Meyer zweiter Assistenzarzt, Herr Dr. Frohwein Volontärassistent.
Dr. von Düring.
16. Die Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und
Frauenkrankheiten.
In der geburtshilflichen Abteilung kamen vor:
rechtzeitige Geburten 384
frühzeitige „ 66
unzeitige „ 39

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