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i ausserordentliches Mitglied und 2 Hospitanten. Behandelt wurde das
hebräische und das griechische Buch Esther.
II. Neutestamentliche Abtheilung (Direktor Dr. Schürer):
Im Sommer-Semester 1891 nahmen an den Uebungen
10 Mitglieder theil.
Gegenstand der Uebungen war der Jakobusbrief, welcher zum
grössten Theile interpretirt wurde. Fast sämmtliche Mitglieder be
arbeiteten ausserdem schriftlich je ein auf den Jakobusbrief bezügliches
Thema. Beginn: 28. April, Schluss: 28. Juli.
Im Winter-Semester 1891/92 nahmen in regelmässiger Weise
nur 2 Mitglieder an den Uebungen theil. Augenscheinlich hatte das
Thema abschreckend gewirkt. Es wurden nämlich lediglich text
kritische Uebungen über ausgewählte, in textkritischen Beziehungen
interessante Stellen des Neuen Testaments vorgenommen. Beginn:
27. Oktober 1891, Schluss: 1. März 1892.
III. Kirchenhistorische Abthe ilung (Direktor Dr. Möller).
Wegen Erkrankung und des inmitten des Wintersemesters erfolgten
Todes des Direktors fanden keine Uebungen statt.
IV. In der systematischen Abtheilung (Direktor Dr. Nitzsch)
nahmen im Sommer-Semester 1891 an den Uebungen 6 ordent
liche Mitglieder theil. Es wurden 12 Sitzungen gehalten, in denen die
Rechtfertigungslehre nach den lutherischen Symbolen den Gegenstand
der Uebungen bildete.
Im Winter-Semester 1891/92 betheiligten sich an den
Uebungen 6 ordentliche Mitglieder. Den Gegenstand derselben bildete
in den 15 Sitzungen die Prädestinationslehre Melanchthon’s nach
dessen Locis.
5. Das juristische Seminar.
1. Im Sommerhalbjahr 1891 wurden veranstaltet:
a. exegetische Uebungen im Corpus juris civilis von Prof. Dr.
Schlossmann, 2stündig mit 17 Teilnehmern;
b. Pandekten - Praktikum von Prof. Dr. Kipp, 2stündig, mit
25 Teilnehmern;
c. deutschrechtliche Uebungen (Interpretation der auf das
Gerichtsverfahren bezüglichen Stellen des Sachsenspiegels)
von Prof. Dr. Pappenheim, 2stündig mit 10 Teilnehmern;
d. civilprozessualische Uebungen von Prof. Dr. v. Kries,
2stündig mit 11 Teilnehmern;
e. Anleitung zu wissenschaftlichen Arbeiten aus dem römischen
Recht gab Prof. Dr. Kipp 10 Teilnehmern.

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