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zuBamberg,der HerzoglichenBibliothek in Wolfenbüttel, dem Germanischen
Nationalmuseuni in Nürnberg, den Stadtbibliotheken zu Danzig und
Hamburg. Handschriften empfingen wir durch Vermittelung des Herrn
Ministers aus der Nationalbibliothek in Paris, der Marcus-Bibliothek in
Venedig, der Staatsbibliothek in Neapel, ferner direkt von der Königlichen
Bibliothek zu Berlin, der Hof- und Staats-Bibliothek zu München, der
Königlichen Bibliothek in Erfurt, der Herzoglichen Bibliothek in Gotha,
der Stadtbibliothek zu Danzig; Urkunden von dem Staatsarchiv in Coblenz
und dem Stadtarchiv in Hamburg; eine Handzeichnung von der
Universitäts-Bibliothek in Erlangen. Ihrerseits versandte die Kieler
Bibliothek Handschriften und Bücher an das Königliche Katasteramt
m Neumünster, die Kreiskommunalkasse in Ratzeburg, die Universitäts-
Bibliotheken zu Göttingen, Wien, die Königliche und Universitäts-Bibliothek
zu Breslau, die Kaiserliche Universitäts- und Landes-Bibliothek zu
Strassburg, die Ständische Landesbibliothek in Kassel.
Der Schriftentausch der Universität, welcher seit acht Jahren
durch die Bibliothek vermittelt wird, umfasste 158 Adressen, also
2 mehr, als im Vorjahre. Neu hinzugekommen sind die „Societe des
Sciences de Finlande“ in Helsingfors, deren Gegenleistungen noch aus
stehen, und die Universität Siena. Auf die St. Marcus-Bibliothek zu
Venedig soll der Tauschverkehr bei der im neuen Etatsjahr bevor
stehenden nächsten Schriftenversendung ausgedehnt werden.
Die Revision des Bücherbestandes erstreckte sich auf die
Moraltheologie.
Die Reinigung der Bücher und Repositorien schritt im Bereiche
der Literärgeschichte in der obersten Etage des grossen Bücher-Magazins
v on Mittelrepositoriunm57 bis 65 vor.
Ueber den Personalstand ist zu bemerken, dass der Hilfs
urbeiter Dr. phil. Richard Fick, wie vorher bestimmt, nach Ableistung
seiner Militärpflicht in seine frühere Stellung zurückkehrte. Der Schulamts
kandidat Karl Friese, dessen Beauftragung damit ihr Ende erreichte,
v erblieb als zweiter Volontär neben Dr. Wischmann an der Bibliothek.
Dr. Steifenhagen.
2, Das homiletische Seminar.
Die Uebungen des homiletischen Seminars konnten wegen des
Umbaus der Heiligen Geist-Kirche nicht wie sonst in dieser gehalten
Werden; dafür standen aber durch gütige Bewilligung des Herrn Pastor
Decker die Räume des Lutherhauses in der Gartenstrasse dem Seminar
Zu Unentgeltlicher Benutzung. Im Sommersemester zählte das Seminar

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