Full text: Chronik der Universität Kiel für das Jahr 1887/88 (1887/88)

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sich 18 durch Kauf erworbene. Aufgehört zu erscheinen haben 3, 
mithin beziffert sich die augenblickliche Summe auf 905. 
Was die Benutzung der Bibliothek betrifft, so ist im Vergleich 
zum Vorjahre die einheimische Ausleihung, wie die Benutzung im 
Lesesaal und die Benutzung im Ganzen gestiegen, obwohl die Ver 
sendung nach auswärts einen kleinen Rückgang aufweist. Am Orte 
wurden verliehen 13118 Werke in 17871 Bänden, gegenüber 11965 
Werken in 16536 Bänden während des Etatsjahrs 1886/87, also mehr 
U53 Werke in 1335 Bänden. Im Lesesaal wurden gebraucht, ab 
gesehen von den daselbst auf gestellten Nachschlagewerken, 15785 
Bände (im Vorjahre 15781). Die Versendung nach auswärts mit 1045 
Werken in 1492 Bänden und 288 Fällen blieb hinter den im Vorjahre 
erreichten höchsten Ziffern um 83 Werke resp. 158 Bände zurück. 
Die Gesammtzahl der gebrauchten Bücher hob sich von 33967 Bänden 
im Etatsjahr 1886/87 um 1181 auf 35148. Gleichzeitig verliehen waren 
2648 Werke, im Vorjahre 2378. 
An die Akademische Lesehalle gelangten 241 Zeitschriften, gegen 
über 223 im Etatsjahr 1886/87. 
Von auswärts gingen uns Bücher zur Benutzung zu aus der 
Königlichen Bibliothek zu Berlin, der Hof- und Staatsbibliothek in 
München, den Universitäts-Bibliotheken zu Göttingen, Innsbruck, Jena, 
Leipzig, Marburg, München, den Stadtbibliotheken zu Hamburg und 
Zürich. Handschriften erhielten wir leihweise auf Verwendung des 
Herrn Ministers aus der Nationalbibliothek in Paris und aus dem Schatz 
hause des alten Serails in Konstantinopel, ferner direkt von den König 
lichen öffentlichen Bibliotheken in Dresden und Stuttgart, der Hof- 
und Staatsbibliothek zu München, der grossen Königlichen Bibliothek 
zu Kopenhagen, der Grossherzoglichen Hof- und Landesbibliothek zu 
Karlsruhe, der Königlichen und Universitäts-Bibliothek in Breslau, den 
Universitäts-Bibliotheken in Göttingen, Heidelberg, Leipzig, den Stadt 
bibliotheken zu Hamburg, Leipzig, Trier, der Wallenberg’schen Biblio 
thek zu Landshut i. Schl., der Fürstlich Löwenstein-Rosenbergischen 
Hofbibliothek zu Kleinheubach (Baiern). Urkunden übersandte uns zu 
wiederholten Malen das Staatsarchiv in Schleswig. Die Kieler Bibliothek 
verschickte ihrerseits Handschriften und Bücher an die Königliche 
öffentliche Bibliothek in Stuttgart, die Königliche und Universitäts- 
Bibliothek in Breslau, die Universitäts-Bibliotheken in Göttingen, Halle, 
Heidelberg, Wien, Würzburg, die Stadtbibliotheken zu Hamburg und 
Köln, die Landesbibliothek in Düsseldorf. 
Um die ausgeschiedenen Doubletten unserer Bibliothek ander 
weitig nutzbar zu machen, ward auf Verfügung des Herrn Ministers 
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