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Integument der Lophobranchier; 14. Ernst Dürkopf, Diss.: Zur Kennt
nis des Aklehydcollidins; 15. Karl Münster, Diss.: Untersuchungen zu
Thomas Chestre’s „Launfal“; am 4. März x6. Wilhelm Michaelsen,
Diss.: Untersuchungen über Enchytracus Moebii Mich, und andere En-
chytraciden; 17. Arthur Zerdik, Diss.: Ouaestiones Appianeae.
Das Diplom wurde auf Anlass des fünfzigjährigen Doctor-Jubiläum
den Herren Professor Dr. Michael Baumgarten in Rostock und Sub
rektor a. D. Dr. Ernst Eduard Hudemann in Plön von der philo
sophischen Fakultät erneuert.
f Christian Lütjohann,
gestorben den 8. April 1884.
Christian Lütjohann war am 4. August 1846 zu Fegetasche bei
Ploen geboren, besuchte seit 1854 das Gymnasium zu Ploen und bezog
Ostern 1864 die Universität Kiel, um klassische Philologie zu studiren.
Obwohl er seine allgemeine Ausbildung sorglich im Auge behielt und
keines der Fächer, in welchen er später zu unterrichten wünschte,
vernachlässigte, nahm doch von Anfang an seine Neigung die ent
schiedene Richtung auf die Textkritik und zwar vorzugsweise auf die
der römischen Dichter und der diesen nahestehenden Prosaiker. An
den Uebungen des philologischen Instituts (Seminars), welches damals
das Glück hatte, eine Schaar der tüchtigsten und eifrigsten Leute zu
seinen Mitgliedern zu zählen, hat er vom ersten Semester bis zu seinem
Abgänge von der Universität (Herbst 1868) Teil genommen. Den
nachhaltigsten Einfluss übte auf ihn Otto Ribbeck, welcher früh
seine Begabung erkannte und seinen sittlichen Werth schätzen lernte.
Für dessen Vergilausgabe arbeitete er schon als Student die Indices
locorum, nominum et rerum der Prolegomena critica (Leipzig 1866,
p. 457—467 vgl. pag. XVI) und excerpirte für die Ergänzung und Be
richtigung des kritischen Apparates dieser Ausgabe den inzwischen er
schienenen 4. Band der Grammatici Latini von Keil, die rhetores
Latini minores von Halm und die Scholien des Acro und Porphyrio
zu Horaz von Hauthal (Ebend. pag. XVI—XXX). Von Ribbeck
gestellt war ferner die Preisaufgabe: de versibus in Horatii epistulis
transpositis omissis interpolatis, welche er im Jahre 1867 bearbeitete
und so löste, dass er mit seinem Lehrer, wie dieser selbst in einem
im August jenes Jahres für das Rheinische Museum für Philologie Bd. 23,
S. 75 geschriebenen Aufsatz erklärte, in einer ganzen Anzahl von
Vers-Umstellungen zusammentraf. Diesem ist daher auch seine Erstlings
schrift, Commentationes Propertianae, Kiliae 1869, gewidmet, die Er-

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