Full text: Chronik der Universität Kiel (1883)

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(Nr. 5623—24.) Eine Bräutigamsgabe vom Jahre 1796 aus Dith 
marschen, bestehend aus einem Gesangbuche und einem Hals 
geschmeide nebst Ohrringen. (Herr Dr. med. Wieborg und Frl. S. 
Wieborg in Altona.) 
(Nr. 5359 — 65, 5508-9.) Helme, Säbel und ein Compagnie- 
Fähnlein von der vormaligen schleswig-holsteinischen Armee. (Kampf 
genossen-Verein von 1848—51 zu Kiel.) 
Für die Münzsammlung wurde u. a. angekauft ein Species-Dukaten 
des Herzogs Karl Friedrich von Schleswig-Holstein-Gottorp vom Jahre 
1712 6 ), gefunden bei Grabungen auf dem Klosterkirchhofe zu Kiel, 
und ein Species-Dukaten der Stadt Lübek vom Jahre 1801, gefunden 
zu Ottendorf bei Kiel. 
H. Handelmann. 
Der akademische G-esangverein. 
Anhang. 
Ueberblick über die Immatrikulationen an der Christian-Albrechts- 
Universität von ihrer Gründung bis zum Wintersemester 1883. 
Nebst einer graphischen Darstellung* 
Der vorige Jahrgang der Chronik der Universität enthält eine 
Uebersicht über die Frequenz der Universität seit dem Winter 1800/01 
auf Grund der vorhandenen Verzeichnisse der in den einzelnen Semestern 
anwesenden Studirenden. Für die Zeit von 1665 bis 1800 fehlen mit 
geringen Ausnahmen solche Verzeichnisse. Einen Anhalt über die 
grössere oder geringere Frequenz jener 135 Jahre geben daher nur 
die im Album verzeichneten Immatrikulationen. 
Unsere graphische Darstellung giebt die Gesammtzahlen der in je 
20 Semestern Immatrikulirten. Sie zeigt ein dreimaliges Fallen: von 
der Gründung 1665 bis 1755, von 1795 bis 1815 und von 1835 bis 
1855; ebenso ein dreimaliges Steigen: von 1755 bis 1795, von 1815 
bis 1835 und von 1855 bis in die Gegenwart. Die letzte Periode überragt 
die beiden andern im ganz bedeutendem Maasse, namentlich durch 
die 17 Semester seit dem Winter 1875/76. 
6 ) Derselbe zeigt das Souveränitäts-Wappen wie auf dem Thaler vom Jahre 1700 
u. s. w., aber nicht die entsprechende Umschrift „dux supremus“, sondern den gewöhn 
lichen Titel. 
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