Full text: (SS 1942)

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Sludentenwerk Kiel 
Dienststelle des Reichsstudentenwerks 
öff.-rechtl. Anstalt 
Leiter: Referendar Wolfgang Schüler, Kiel, Lorentzendamm 23, 
zum Wehrmachtsdienst einberufen 
Vertreter: Arnold Carstensen, Hamburg-Großflottbek, Lüdemannstraße 1 
Leitung und Geschäftsführung: 
Kiel, Hospitalstraße 21, Tel. 2156 
Sprechstunden: Montag bis Freitag . . . 9™—12 30 Uhr 
Sonnabend 9 30 —12 Uhr 
Das Studentenwerk Kiel hat die Aufgabe, jeder Volksdeutschen Begabung ohne 
Rücksicht auf Herkunft und wirtschaftliche Kraft den Weg zur Hochschule und 
die Durchführung des Studiums zu ermöglichen. Darüber hinaus ist das Studenten 
werk Kiel als Dienststelle des Reichsstudentenwerks auf Grund des Reichs 
gesetzes vom 6. Juli 1938 für die gesamte gesundheitliche und soziale Betreuung 
des Nachwuchses an den Hoch- und Fachschulen im Gau Schleswig-Holstein 
verantwortlich. 
Arbeitsgebiete des Studentenwerks Kiel 
A. Beratungsdienst: 
Beratungsdienst des Reichsstudentenwerks, Bezirksstelle Nordmark 
Leiter: Dr. phil. W. Sondergeld 
Dienststelle: Hamburg 36, Neue Rabenstraße 13, II. Stock, Tel. 44 87 88 
Der Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung hat das 
Reichsstudentenwerk mit der Durchführung der Studienberatung beauftragt. 
Damit ist die Abteilung Beratungsdienst die allein anerkannte Dienststelle, die 
in Zusammenarbeit mit der Universität Auskunft erteilt und Beratung über 
sämtliche Studiengebiete, auch solche der Technischen Hoch- und Fachschulen, 
durchführt. Allen Studenten und künftig Studierenden wird über alle Fragen 
der akademischen Ausbildung sowie über die akademischen Staatsprüfungen 
und die Gestaltung des Studiums Auskunft erteilt. Der Beratungsdienst ver 
mittelt vor allem künftigen Studierenden ein genaues Bild ihrer späteren 
Tätigkeit in ihrem gewünschten Beruf und gibt Hinweise für Anforderungen 
körperlicher und begabungsmäßiger Art. Diese Aufgabe erfüllt der Beratungs 
dienst in engster Fühlungnahme mit den Fakultäten, Instituten und Hochschul 
lehrern, mit der Studentenschaft, der Studentenführung und den Fachschaften. 
Ebenso werden Fragen der Lebenshaltungskosten und der vorhandenen 
FtnJ^rungsmöglichkeiten beantwortet. Die Beratung erfolgt unentgeltlich. 
B. Förderung: 
Voraussetzung für die Aufnahme in die Förderung ist neben wirtschaftlicher 
Bedürftigkeit nationalsozialistische Gesinnung, volle körperliche und geistige 
Gesundheit und vorzügliche Eignung zu wissenschaftlicher Ausbildung und 
akademischem Beruf. 
Die Bewerber um Förderung müssen ihre nationalsozialistische Haltung durch 
den Einsatz in der Partei oder einer ihrer Gliederungen (NSDStB., HJ., SA., 
SS., NSFK., NSKK.), im Arbeitsdienst und Wehrdienst unter Beweis gestellt 
haben. Für Abiturienten ist sowohl die Ableistung des Arbeitsdienstes (bzw. 
Ausgleichdienstes der Reichsstudentenführung) als auch des zweijährigen 
Wehrdienstes grundsätzliche Voraussetzung für die Aufnahme in die Förderung. 
Studentinnen werden nur in den Studiengängen gefördert, deren Berufsziel 
Frauen zugänglich ist, und nur in dem Ausmaße, wie es dem Anteil der Frauen 
an den akademischen Berufsplätzen entspricht.
	        
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