Full text: Schriften der Universität zu Kiel aus dem Jahre 1877 (Band XXIV.)

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burg i. E.), Prof. Dr. Ladenburg (Kiel), Univ.-Bibliothekar Dr. F. Leithe (Wien), R. L. Mainez 
(Cadiz), Prof. Dr. K. MOEBIUS und Prof. Dr. Th. MOEBIUS (Kiel), Privatgelehrter Dr. A. Muehry 
(Gottingen), A. P. PATON (Edinburgh), Hofzahnarzt Dr. A. PETERMANN (Frankfurt a. M.), Prof. 
Dr. C. A. F. Peters (Kiel), Prof. Dr. PFLEIDERER (Tübingen), Appellationsgerichts-Präsident 
Dr. Prf.uSSER (Kiel), W. SCHLOETEL (München), Prediger CUR. Sepp (Leiden), Dr. R. ANGUS 
Smith (Manchester), Admiral T. A. B. SPRATT (London), Kaufmann und Chemiker SlEGFR. STEIN 
(Bonn), H. Strebel (Hamburg), Prof. J. VlLLEMAN (Paris), Dr. phil. Fr. VOLBEHR (Kiel), Dr. 
H. VON WEISSENBACH (Nürnberg), Cand. hist. A. WETZEL (Kiel), Prof. Dr. ALIR. WoLlMANN 
(Prag), L. Zahn (Ludwigsburg in Württemberg). 
Besonders hervorzuheben sind noch die Geschenke der Schleswig-Holstein-Lauenburgischen 
historischen Gesellschaft, des Museums vaterländischer Alterthümer und der Gesellschaft Harmonie 
in Kiel. 
Die Sammlung der Manuscripte wurde bereichert durch eine Abschi ift des Nordstrander 
Landrechts aus dem Jahre 1578 (von Dr. DaehNHARDT), eine Collection von Corps- und Armee 
befehlen der Schleswig - Holsteinischen Armee aus den Jahren 1849 5 1 (vom Staatsarchiv zu 
Schleswig) und fünf autographe Briefe des Matthias Claudius (von Director BOKELMANN). Zwei 
Blätter eines alten Druckes des »Chronicon Slavicum parochi Suselensis« schenkte Cand. hist. 
A. Wetzel.*) 
Der Gesammtzuwachs, mit Einschluss der Geschenke und Pflichtlicfcrungen, die Disser 
tationen und Programme jedoch nicht mit eingerechnet, belief sich im ersten Quartal 1877 und 
im Etatsjahr 1877/78 auf 456 + 1532, zusammen 1988 Nummern d. h. volle Bände, gegen 
über 1734 Nummern im Jahre 1876. 
Die Benutzung der Bibliothek hat sich gegen das Vorjahr in erfreulicher Weise gesteigert. 
Die Gesammtsumme aller Entleihungen während des 1. Quartals 1877 und des Etatsjahrs 1877/78 
betrug 1642 + 7389 Nummern (Werke), gegenüber 6720 Nummern im Jahre 1876. Nach aus 
wärts gingen Sendungen in 21 4- 100 Fällen mit 59 ~f" 33^ Werken in 79 54-1 Bänden 
(1876 in 69 Fällen mit 194 Werken in 276 Bänden), wobei diejenigen Fälle nicht mitgezählt 
sind, in denen die Entleiher die Bücher auf der Bibliothek abholten. Die Zählung der gleichzeitig 
verliehenen Werke, welche mit Rücksicht auf die Verlegung des Etatsjahrs Anfang März 1878 
vorgenommen wurde, ergab 1646 Nummern, gegenüber 1075 ini December 1S76. 
Die Anzahl der an die Akademische Lesehalle abgegebenen Journale stieg von 129 (im 
Vorjahre) auf 139. 
Von auswärtigen Bibliotheken erhielten wir Bücher und Handschriften zur Benutzung aus 
Berlin, Göttingen, Heidelberg, München. 
In dem Personalstande der Bibliothek traten, abgesehen von einer Gehaltserhöhung für den 
ersten Custos, die demselben vom 1. April 1877 ab bewilligt ward, keine Veränderungen ein. 
Steffenhagen, 
*) cf. Hansische Geschichtsblätter 6, 177 — 182.
	        

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