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häufige wässrige Entleerungen; unbedeutender Katarrh der grösseren Bronchien;
Zunge leicht belegt, an der Spitze geröthet. Temperatur bei der Aufnahme um 10
Uhr Vm. 40,6, nach jmal wiederholten kalten Einwicklungen 7 Uhr Nm. 40,8.
Diagnose: Typhus abdominalis. —
P. wurde seitdem mit Natr. salicyl. behandelt. Vom 31. Oct. ab ist sie völlig
fieberfrei und wird am 7. November entlassen.
October
Morgen
Abend
Novbr.
Morgen
ö
Abend
40,6-fiT 3 / a
40,8
Ns. 3,0
40,3
Ns. 3,0
3
Ns.3,0
39,1
Ns.3,0
37,4
Ns.3,0
38-7
Ns 3,0
J / ' J
Ns'3,0
37,7
NN.3,0
3«,3
NN.3,0
37,5
37,5
3- 4- 5-
37,2 37,6 37,7
37,4
37,4 3 6 ,9 37,o
Fall V.
August Schlüter, 5 J., Bruder der vorigen P. Derselbe hat im vorigen
Winter lange an Dickdarmkatarrh gelitten, soll aber während des Sommers ganz
p-esund gewesen sein. Erst am Tage der Aufnahme, 24. Oct., ist P. bettlägerig ge
worden, nachdem unbedeutendes Unwohlsein von 6—7tägiger Dauer vorhergegangen.
Derselbe ist sehr soporoes und klagt hauptsächlich über Leibschmerzen; seit 3 Tagen
besteht Verstopfung; Bauchdecken gespannt, Leib aufgetrieben und druckempfindlich;
mässiger Milztumor vorhanden ; Roseolaflecken ziemlich reichlich; heftiger Bronchial
katarrh mit quälendem Husten; Zunge trocken. Temperatur 9 Uhr Vm. 41,2, 7 Uhr
Nm., 41, 6 trotz dreimal wiederholter kalter Einwicklungen.
Diagnose: Typhus abdominalis.
Die Temperatur wurde durch Natr. salicyl bald zum Sinken gebracht; ebenso
besserte sich der Husten schon nach wenigen Tagen sehr bedeutend unter dem
Gebrauch einer Mixtura solvens. Die hartnäckige Verstopfung machte 2mal Klystiere
erforderlich, worauf vorübergehend Durchfall auftrat.
Am 28 Oct. hatte P. heftiges Nasenbluten, das spontan aufhörte und sich nicht
wiederholte. Nachdem die Temperatur bereits 3 Tage kaum über die Norm hinaus
gegangen war, stieg sie am 3- November Abends bis auf 39,6; zugleich klagte P.
über Schmerzen beim Schlucken. Bei der Inspection zeigten sich die Rachengebilde
sehr stark geröthet, die Tonsillen kaum nennenswerth geschwollen; ebenso bei den

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